(Fast) normaler Ruderbetrieb möglich

Es kann jetzt wieder ohne Einschränkung in allen  Bootsklassen  gerudert werden.

Wir müssen lediglich die Trainingsgruppen auf max. 10 Pers. auf dem Steg beschränken.

Daher richten wir für die Termine bis zu zwei Zeitfenster ein:

  • Dienstag und Mittwoch um 18.00 und 18.45 Uhr
  • Samstag um 14 Uhr
  • Sonntag um 10 Uhr und um 10.45 Uhr

Bitte tragt Euch dazu in die Online-Liste der Rundmail ein (auf PC direkt, mit Handy per App möglich):

im Notfall auch via   ruderwart[at]kcfw.de

WICHTIG: Obleute benötigen wir dringend für alle Termine.

Umkleiden und Duschen bitte maximal mit 2 Personen gleichzeitig nutzen.

Neue Erleichterungen im Mannschaftsrudern ab 21. Mai / Skiffrudern in Fühlingen

Es gibt ab sofort weitere Erleichterungen für Mannschaftsboote.

Rudern auf dem Rhein:
Es ist ab sofort gestattet, dass immer zwei häusliche Gemeinschaften ohne Mindestabstand rudern können, also im Zweier, Dreier, Vierer, sofern genug Personen zusammenkommen.

Ferner gibt es die Möglichkeit, dass „Dritte“ aus weiteren häuslichen Gemeinschaften mit ins Boot dürfen, die dann wieder den Mindestabstand von 1,5m zu allen Anderen halten müssen.

Beispiel: Steuermann, freier Schlagmannsplatz und 2 häusliche Gemeinschaften hintereinander. Oder im Fünfer je zwei Haushalte ohne Abstand mit freiem Platz in der Mitte.

WICHTIG: Bitte hierzu auf der Meldeliste gemäß Rundmail anmelden!

Im Notfall Ruderwünsche per mail an: sportwart@kcfw.de

Angebot am Fühlinger See:
Unsere Skiffs stehen am Fühlinger See in Halle 4 nach Abschluss der Hallendachsanierung wieder zum Rudern bereit. Hier kann eigenverantwortlich gerudert werden, bitte jeweils ins Fahrtenbuch eintragen.

Wir bieten Samstags um 14.00 Uhr und nach Vereinbarung für jeweils 5 Teilnehmer Trainingstermine ab dem 9. Mai 2020 an. Teilnahmewillige nach Eingang der Reihenfolge der Anmeldung per mail an

sportwart@kcfw.de
Auch dort ist ruderfertig zu erscheinen und für persönliche Hygiene zu sorgen.

Fitness trotz Social Distancing

Bleib dran und trainiere gemeinsam mit anderen. So bleibst du fit, stärkst deine Abwehrkräfte und kommst auf gute Gedanken 🙂 Das hat sich unsere Mittwochabend-Fitnessgruppe zu Herzen genommen.

Als die Ausgangssperre verhängt wurde, standen noch zwei Mittwochabende „Fitnessgymnastik in der Halle in Longerich“ im KCfW-Kalender. Doch was tun, wenn man sich nicht mehr zum Sport treffen darf? Rolf und Bettina hatten sich dafür einen „Corona-Notfall-Plan“ überlegt:

Gemeinsames Training für eine Stunde am Mittwoch um 18 Uhr. Allerdings: Jede(r) trainiert für sich an einem anderen Ort, z. B. zu Hause am offenen Fenster, auf dem Balkon, im Garten oder in einem Park. Für die Sportstunde stellte Bettina aus dem üblichen Abendprogramm – Aufwärmen, Zirkel, Entspannung – drei Seiten mit Bildern und kurzen Anleitungen zusammen. Rolf steuerte die vertraute Musik für den Zirkel bei. Beides wurde per Mail als Anhang bzw. zum Downloaden an die KCfW-Fitnessgruppe verschickt.

Um die Motivation anzufeuern hatten sich Rolf und Bettina noch zwei Besonderheiten ausgedacht: So gibt es eine Doodle-Liste, in die man sich eintragen kann. 6-7 Teilnehmende sind es jede Woche, fast so viele wie normalerweise in die Halle kommen. Inzwischen wurde die Liste auf mehrfachen Wunsch bis zum 15.04. verlängert.

Und nach dem Sport? Geht’s (in Gedanken) ins Brauhaus zu Bianca und um 19:30 Uhr wird virtuell angestoßen: Prost! Wer will legt ein Euro Trinkgeld auf die Seite, als kleine Unterstützung wegen wegbrechender Einnahmen. Rolf wird Bianca „ihr“ Trinkgeld vorbeibringen, wenn man wieder gesellig sein darf.

Sportlern kann auch mal auf Distanz Spaß machen, wie die Kommentare der Fitnessgruppe belegen:

  • „Ich finde das super! So raffe ich mich zumindest ein Mal pro Woche auf etwas Sportliches zu tun …“
  • „Eine ganz großartige Idee, dieses gemeinsame und doch coronakonforme Sporteln! Ich habe ordentlich geschwitzt und freue mich jetzt auf eine Dusche. Damit der Abend stilecht endet, werde ich mir wohl noch eine Fassbrause im Büdchen gegenüber holen müssen. Oder mal sehen, was der Kühlschrank sonst so vorhält.“
  • „Spaß hat das Training gemacht! Super, dass das mit dem Musik geklappt hat, das war klasse! Und toll, dass so viele mitgemacht haben. Nächste Woche gerne wieder :-)“
  • „Toll, dass heute so viele mitgemacht haben :-)!“
  • „Auf jeden Fall eine schöne Idee. Ich werde das heute mal zu Hause angehen.“
  • „Warum muss ich denn jetzt wohl duschen?“
  • „Eine großartige Idee!!! Vielen Dank! Wir haben mit etwas Verspätung den Zirkel heute nachgeholt und das auch gleichzeitig als Ersatz für den ausgefallenen Schulsport genutzt.“
  • „Hat wieder Spaß gemacht.“
  • „So, ich bin durch mit dem Programm heute Abend. Und ich muss sagen, wenn ich den Termin nicht gehabt hätte, wäre ich wahrscheinlich nicht aktiv geworden und ins Schwitzen gekommen! Da die Coronazeit und damit das Social Distancing ja noch ein wenig andauern wird, wäre mein Vorschlag auch in den kommenden Wochen wieder gemeinsam zu sporteln.“
  • „Wir würden auch gerne in Verlängerung gehen. Zusammen (in Gedanken) aktiv zu sein, spornt an.“

Und hoffentlich können wir bald wieder „echt“ zusammen Sport machen und gemeinsam im Boot sitzen. Bis dahin, bleibt gesund und munter!

Bettina Brucker

Neue Schließanlage

Die neue elektronische Schließanlage ist montiert und erfüllt alle Funktionen. Mit den bisherigen, konventionellen Schlüssel ist kein Zugang mehr möglich. Viele Vereinsmitglieder haben ihre Chips bereits empfangen, im regulären Ruderbetrieb wird daher keiner vor verschlossener Tür stehen.

Chips werden ausgegeben an alle Ruderer mit min. Stkl. 2, alle Mitglieder der Motorbootriege und an Mitglieder, die besondere Aufgaben erfüllen und damit einen Bootshauszugang erforderlich machen. Bei Ausgabe der Chips sind 20€ Kaution zu hinterlegen, die nicht mehr verwendbaren Schlüssel bitte direkt abgeben.

 Chip erhalten

Wer noch keinen Chip erhalten hat ist eingeladen zur Chipausgabe am:

Sonntag 08.12.2019, 12.30 bis 13.00, nach dem Rudern

Dienstag 10.12.2019, 19.30 in der Werkstatt.

Info zur Technik und zum Gebrauch

Es gibt verschiedene Schließgruppen für Motorbootriege und für die Ruderer, die fest programmiert sind. Ein Chip enthält immer die komplette Information, niemand braucht also mehr als einen Chip. Zum Öffnen einer Tür einfach den Chip vor den Knauf halten, bei Schließberechtigung leuchtet ein grüner Ring, ohne Schließberechtigung leuchtet der Ring rot. Knauf wie vorher den Schlüssel drehen und fertig.

Das gesamte System und die Türschlösser sind jetzt weiterhin so ausgerüstet, dass niemand mehr im Bootshaus eingeschlossen werden kann. Die elektronischen Zylinder haben auf der Türinnenseite einen Drehknopf der auch ohne den Chip bedient werden kann, die Haupteingangstür und die Gittertür auf der Brücke haben zusätzlich noch sogenannte Panikverschlüsse, hier reicht es einfach auf die Türklinke zu drücken. Bei der Gittertür ist leider noch ein herzhafter Druck notwendig, da der Rahmen verzogen ist. Ein Schlosser ist bestellt und wird das richten.

 

Erster und Dritter Platz beim Genfer See Marathon über 160 km

Es ist nach einigen Jahren Anlauf endlich geschafft: Das Team um Michi Ehrle (Markus Müller, Michael Ehrle, Barbarella Jonischkeit, Thorsten Jonischkeit, Stefan Verhoeven) hat die Regatta als Gesamtsieger gewonnen!

Auf den Dritten Platz kamen zwei für den KCFW startende Mitglieder an und gewannen in Renngemeinschaft auch den Novicen-Pokal für Erst- und Zweitteilnehmer (Andreas Laser, Leon Lauer, Paul Hillenberg, Hendrik Nagel, Torben Glindemann).

Auf dem zweiten Platz kam ein weiteres Boot mit Kölner Beteiligung an (RTK Germania), ein ziemlich kölsches Wochenende also.

Auf den 13. Platz kam Werner Gast in der Renngemeinschaft BONNER RV/KÖLNER KLUB FÜR WASSERSPORT.

Hier der Bericht aus dem rudersport 12/2019

TourLeman_Rudersport

Nachfolgend der übersetzte und eingekürzte Text des Veranstalters:

47. Tour von Leman zum Rudern: Sieg der deutschen Mannschaft RGM GTRV Neuwied / KCFW Köln / RTHC Bayer Leverkusen / Clever RC in 13: 10’12 “

Die 47. Ausgabe der Tour du Léman in Aviron fand am Samstag, dem 28. September vor der Société Nautique de Genève statt. Bei sehr schwierigen Wetterbedingungen, da die am Vortag angekündigten Westwinde viel intensiver und anhaltender waren als erwartet, gewinnt das deutsche Team RGM GTRV Neuwied / KCFW Köln / RTHC Bayer Leverkusen / Clever RC die Tour.

Die Besatzung absolvierte die 160 Kilometer lange 47. Auflage des weltweit längsten „Nonstop-Ohne-Wechsel“-Ruder-Langstrecken-Events und überquerte um 21:10 Uhr die Ziellinie, sie kamen mit 24 Minuten Vorsprung vor ihren Landsleuten WSAP Hamburg / RTK Germania Köln / Hellas RV Offenbach / Stuttgart-Cannstatter RC ein. Das dritte deutsche Team unter den Top Drei, Neuwieder RG / KCFW Köln / WF Hemmoor / SRR Bad Schwartau, komplettiert das Podium dieser Ausgabe von 2019.

„Wir sind sehr froh, diese Ausgabe trotz der sehr schwierigen Bedingungen gewonnen zu haben!“ Die Passage von Evian war die komplizierteste, wir mussten gegen den Wind und gegen sehr beeindruckende Wellen rudern. Wir sind sehr stolz! “ sagte Thorsten Jonischkeit.

Tatsächlich war das Rennen windig, anfangs nicht so stark; die Westwinde, die ursprünglich zwischen 11 und 14 Uhr (zwischen Morges und Rivaz) vorhergesagt wurden, hielten den ganzen Tag an und erzeugten mehr als einen Meter tiefe Wellentäler und machten die Evian Passage sehr schwierig.

Schließlich mussten 11 Boote das Rennen abbrechen, sowohl erfahrene Ruderer der Tour und weniger erfahrene, darunter das von Barnabé Delarze angeführte und unter den Favoriten genannte SWISS ROWING-Team. Die Schweizer mussten ihr Rennen in Lutry nach 60 km beenden, nachdem sie die Marke von Lausanne überschritten hatten. Ein weiteres bemerkenswertes Team des Wettbewerbs, das Frauenteam SC Thun / RC Hallwilersee, das für die Talisker Whisky Atlantic Challenge kandidierte, beendete das Rennen auf dem ersten Platz in der Kategorie der Frauen.

Nachfolgend eine Kurzübersicht und das Gesamtresultat mit Link darunter.

Resultate_TLA_2019-1

 

13. KCfW-100km-Regatta startet bei besten Bedingungen

Am 31. August 2019 fand nunmehr zum 13. Mal die 100km-Regatta des KCfW bei besten Bedingungen statt. 14 Boote, darunter ein Zweier mit Steuermann, der in der Vierer-Klasse startete, trafen sich zum Teil schon am Vorabend in der RG Lahnstein.  Hier wurden uns  uns freundlicherweise wieder alle Hallen und Sääle für die Übernachtung geöffnet. Die RG Lahntein ist auch mit einem Boot um Obmann Ottfried Milzer ständiger Teilnehmer bei der Regatta.

Zahlreiche Helfer vom KCfW machten die kleine aber feine Regatta erst möglich. Vom Bootstransport nach Lahnstein über (Zwischen) Zeitnahme, Start und Ziel bis hin zur Verbringung der Boote gegenüber unserem Steg. Auf diesem Wege ganz herzlichen Dank!

Insbesondere von den weiter angereisten Vereinen aus Nord- und Süddeutschland waren schon einige am Freitag angekommen und bauten vor dem obligatorischen Landgang noch die Boote und den Wellenschutz zusammen. Unsere niederländischen Gäste, die übrigens hervorragend ausgerüstet waren,  hatten für die „Neuwied“ sogar Klebeband in Landesfarben mitgebracht, um die Ausleger abzukleben.

Nach der obligatorischen Obleutebesprechung gingen gegen 10 Uhr die ersten Boote zu Wasser, um in Zweier- bis Dreiergruppen von unserem erfahrenem Schiedsrichter Manfred Becker auf die Reise geschickt zu werden. Begleitet wurden das erste und letzte Boot jeweils von der DLRG und den verschiedenen Abschnitten der Wasserschutzpolizei.

Bei strahlendem Sonnenschein und einem meist starken Schiebewind, der für wenig Abkühlung sorgte, gab es annähernd Rekordzeiten. Durch den zeitversetzten Start kamen innerhalb einer knappen Stunde alle Boote heil im Ziel an. Die Siegerzeit von 5h 5 min wäre bei einem höheren Rheinpegel sicher noch besser ausgefallen. Das Siegerboot um unser Mitglied Michael Ehrle nutze die Strecke auch als Vorbereitung für die Regatta um den Genfer See und wechselte 33 Mal (!) den Steuermann/die Steuerfrau.

Das schöne Wetter erlaubte eine Siegerehrung auf unserem Achterdeck und langes Verweilen der Teilnehmer.

Wir freuen uns bereits jetzt auf die Regatta in 2020, der KCFW wird dann sein Sommerfest mit den Gästen feiern und das Achterdeck exklusiv für Ruderer nutzen können.

Eine Fotogalerie mit zahlreichen Bildern findet Ihr auf der Webseite unter „Galerien“, die Ergebnisse unter „Rudern“!

 

 

Erfolgreiche Teilnahme am Elbinsel-Marathon

Elbinsel-Marathon 2019 – Ein Bericht von Leon Lauer

Am 27. Juli starteten zwei Mannschaften mit KCfW Beteiligung beim Elbinsel-Marathon. Gestartet wurde beim Ruder-Club Süderelbe und dann ging es 28 Kilometer gegen Wind und Wellen bis Geesthacht die Oberelbe hoch. Das Spritzwasser durch die Wellen war bei Sonnenschein und Temperaturen um die 30 Grad eine angenehme Abkühlung, anstrengend war der Gegenwind.

In Geesthacht gab es eine kleine Pause in der wir die Tide abwarteten. Anschließend ging es 32 Kilometer zurück, ein Stück der Norderelbe runter, bis kurz vor die HafenCity von Hamburg zum Ziel Wanderrudergesellschaft „Die Wikinger“. Dieser Teil der Strecke war mit Wind und Strömung deutlich einfacher zu rudern als der erste Teil der Strecke. Trotzdem ließen es sich manche Steuerleute nicht nehmen die ein oder andere Welle mitzunehmen.

Auf dieser Strecke wurde die Zeit gemessen. Die Strecke absolvierte das Team „Rheostra“ bestehend aus Paul Hillenberg (KCfW), Andreas Laser (NRG), Torben Glindemann (RR Bad Schwartau), Hendrik Nagel (WF Hemmoor) und Leon Lauer (NRG/KCfW) in einer Zeit von 3 Stunden 52 Minuten am schnellsten (Rheostra steht für Rhein, Oste und Trave). Das Team mit Christoph Ehrle, Monika Ehrle und Karl Ernst Heinsberg belegte erfolgreich den zweiten Platz der Mixed Klasse.

Für eine lange Pause bei den Wikingern blieb keine Zeit, da deren Steg bei Niedrigwasser trocken liegt. Nach der Pause ging es etwa 12 Kilometer zurück zum Startpunkt.

Das Team „Rheostra“ ließ es sich dabei natürlich nicht nehmen einen kleinen Abstecher durch die HafenCity vorbei an der Elbphilharmonie zu fahren.