Abrudern im Goldenen Herbst

Das Abrudern 2021 am zweiten Oktoberwochenende fand an einem goldenen Herbsttag statt. Im Grunde eine Panorama Tour pur von Bad Honnef nach Köln vorbei an perfekter Herbstkulisse.

Start war um 9 h am Steg mit gut gelaunten Ruderern, die sich sogar etwas früher zum Abriggern trafen. Ohne Lücken auf den Bootsplätzen war der große Hänger vollständig ausgebucht.

Heimlicher erster Höhepunkt ist bereits die Bahnfahrt über bonn nach Honnef mit 25 Ruderern, dank vollständig beladenem Hänger gerne auch mit Wellenbrecher in der U-Bahn!

Alle 6 Boote machten Pause in Mondorf. Gegen 17 h trudelten die Boote am Bootshaus wieder ein. Anschließend fand noch ein gemütliches Beisammensein mit Leckereien in der Küche statt. Perfekter hätte es nicht laufen können. Vielen Dank an alle Beteiligten und insbesondere der Orga und den Köchen/innen.

Anrudern im August mit Sommerfest

Mitten im Hochsommer konnten wir dieses Jahr endlich dank des Impffortschrittes unser Anrudern nachholen. 25 Ruderer wagten sich beim Booteverladen trotz schlechtem Wetter auf den Weg nach Bad Godesberg.

Das Wetter wurde wieder am Steg gemacht, die kurze Tour kam trocken in Köln an!

Weitere acht Ruderer vom KCFW und 10 von der NRG machten sich in Neuwied auf den Weg, kamen anfänglich in eine heftige Regenfront und letztendlich dann doch wohlbehalten in Köln an.

Das Highlight erwartete uns nach der Ankunft auf dem Achterdeck: Unsere Gastronomie hatte nur für uns geöffnet und sponsorte Speisen und Getränke! Einige Ruderer und Ruderinnen blieben daher noch bis weit nach Mitternacht.

Letzte Infos für Sommerfest und Anrudern

Hier noch die letzten Infos für das Anrudern und das Sommerfest am  28. August.

Das Wetter sieht vielversprechend aus! 

Lange Strecke ab Neuwied (76 km)

Wir treffen uns am Mittwoch zum Booteverladen ab ca. 20 Uhr nach dem Rudern.Abfahrt nach Neuwied ist am Samstag um 8.00 Uhr ab Club. Es können nicht alle im Auto fahren, daher Abstimmung dazu am Mittwoch nötig. 

Kurze Strecke ab Godesberg (38 km)

Wir treffen uns am Samstag um 9.00 Uhr zum Booteverladen auf dem Steg. Wer Mittwoch noch rudert, kann gerne schon zwei breite Vierer abriggern. Am Samstag geht es mit der Linie 16 bis Endhaltestelle Bonn Bad Godesberg. Dort entladen wir die Boote. Der WSV Godesberg hat freundlicherweise für uns geöffnet.

Sommerfest – beginnt um 16.00 Uhr
Bitte sendet, sofern noch nicht geschehen,  dazu KURZFRISTIG eine Mail zur Anmeldung an vorsitzender[at]kcfw.de, mit Angabe der Personenzahl und gerne mit einer kurzen Statusinformation: geimpft, genesen, getestet. Die entsprechenden Nachweise bitte zum Sommerfest mitbringen. 

Neue Vereinskleidung im Onlineshop

Die neue Vereinskleidung kann im nachfolgenden Link zum Onlineshop von New Wave von Euch direkt bestellt werden!

https://newwave.de/de/379-kcfw

Erfahrungsgemäß wird empfohlen, bei den Shirts eine Nummer größer zu bestellen. Für sehr komfortablen Sitz können es auch mal zwei Größen mehr sein. Jacken und Westen fallen normal aus.

Für Anprobe von Jacke und Weste fragt gerne Mitglieder, die schon eine haben. Jacke und Weste sind eher für die Zwischenjahreszeit gedacht und nur leicht gefüttert.

Für die Abfrage auf Vereinsmitgliedschaft wird ein Passwort benötigt. Dies erfahrt Ihr vom Ruder- oder Sportwart unter

sportwart[at]kcfw.de oder ruderwart[at]kcfw.de

JRAADUSS – Neuzugang im Bootspark


Nachdem sich der Wiersma Dreier „Rote Rita“ bei den ersten Fahrten als sehr lauftreu
erwiesen hatte kam die Inspiration für den Namen des neuen Zweiers aus gleicher
Bootswerft: „JRAADUSS“
Die Taufe haben wir am Sonntag, den 28.02.2021 in großer Runde (mit Abstand) und
kleinem Personenkreis vorgenommen.
Als Taufpate konnten wir den Komponisten des namensgebenden Liedes, Wolfgang
Niedecken gewinnen. Wer das Lied noch einmal hören möchte klickt bitte hier:

Das schöne Boot steht ab sofort zur Verfügung. Viel Spass damit und AHOI!

Gerne hätten wir die Taufe mit größerer Gästeschar durchgeführt. Warum das nicht möglich
war ist sicher jedem bekannt, als kleine Entschädigung sollen folgende Bilder dienen:

Einmol em Johr kütt d’r Rhing us em Bett

Das erste Hochwasser des Jahres deutete sich in der letzten Januar-Woche langsam an, als es plötzlich zu einer Warmphase mit Dauerregen kam. Dieser führte zu abrupter Schneeschmelze und einer steil ansteigenden Hochwasserkurve ab dem 29. Januar.

Unser Hochwasserteam konnte noch spontan und unter Flutlicht von 20.00 – 23.00 Uhr verhindern, dass der Steg nicht mehr erreichbar war. Allen Helfern auf diesem Wege vielen Dank! Nachfolgend noch einige Impressionen vom Hoch- und Runterfahren des Steges.

Dazwischen gab es noch eine kurze Periode, an der gerudert werden konnte. Michi nutzte dies zu einer Tour von Neuwied nach Krefeld (ca 150 km).

Nach der relativ „langen Welle“ verharrte der Pegel bis 8,78 m und fiel dann am 13. Februar unter die Kante des Uferweges bei ca. 5,80 m.

Abrudern 2020

Nach einer bereits am Vortag erfolgten Rudertour nach Neuss mit Verstärkung von

Ruderern der Germania brauchten die bereits um 8.00 Uhr am KCfW angereisten Ruderer nur noch vier weitere Boote aufladen.

Die etwas umständliche Verladeaktion ging daher schnell von der Hand:

Und nach mehr als einer Stunde KVB-Fahrt erreichte die vermummte Truppe endlich Bad Honnef, die Boote waren da bereits vom Landdienst abgeladen und fast fertig aufgeriggert, glücklicherweise waren auch die anderen Vereine aus Köln bereits aufs Wasser gegangen.

Zwei Boote konnten aufgrund Erkrankung leider nur unterbesetzt gefahren werden, was aber erstaunlich gut klappte, zum Teil waren die Boote schneller als voll besetzte.

Nach einer Pause in Mondorf…..

Zum Schluss kamen nicht mehr alle Boote trocken an, wurden aber durch die Bewirtung auf dem Achterdeck schnell wieder aufgebaut.

Genfer See Marathon 2020 – Erster und Zweiter Platz für KCFW Ruderer

Die in jeder Hinsicht ungewöhnliche Ultra-Langstrecken-Ruderregatta rund um den Genfer See hatte in der Vergangenheit oft Verkürzungen, Ausfälle und vollgeschlagene Boote gesehen. Dieses Jahr war nicht nur der Wind widrig, sondern der Genfer Kanton war wenige Tage vor der Regatta als Risikogebiet eingestuft worden. Für alle nicht-Schweizer Ruderer bedeutete dies: Corona-Test auf der Rückreise und häusliche Isolation. Viele Teilnehmer sagten daher im Vorfeld ab.

Zwei Boote aus dem Kölner Raum, darunter Ruderer des KCFW, nahmen dieses Wagnis in Kauf und blieben auch in Ihrer Mannschaftsblase gesund:

Ein erster und zweiter Platz für unsere Ruderer war die Belohnung für die Anstrengungen von ca. 65 km, die dieses Jahr 5,5-8h Rudern bedeuteten.

Die Vorjahressieger rund um das Boot M² und Michi Ehrle konnte ihren Vorjahressieg wiederholen. Oben abgebildet:

RGM NEUWIEDER RG /KCFW KÖLN/CLEVER RC: Stefan Verhoeven, Andreas Laser, Leon Lauer, Holger Scheid, Paul Hillenberg.

BONNER RUDER-VEREIN E. V. / KÖLNER CFW / GTR NEUWIED/SRC BONN
Christian Klandt, Michael Ehrle, Markus Müller, Arno Gaus, Inga Blundell

Wanderfahrt nach Köpenick

Müggelsee (19.-23. August 2020)

Am 19.08.2020 war es endlich soweit. Wir (Birgit, Elisabeth, Helga, Ute, Jens, Kurt, Raimund und Rolf) hatten nicht die Nerven verloren in diesem Corona-Jahr und konnten nach Berlin starten. Destination: Friedrichshagen, Ruderclub Ägir. Anne und Tino, mit denen wir schon in Kroatien, Venedig und an der Lahn waren, begrüßten uns – diesmal als frisch vermähltes Paar – sehr herzlich und führten uns direkt in unser Quartier.

Quartier

Über schier endlos erscheinende Stufen und verwinkelte Treppen erreichten wir im Dachgeschoß des Friedrichhagener RV unsere 4 einfachen Doppelzimmer mit einer wunderbaren Aussicht auf dieMüggelspree.

Gaststätte Ägir

Schon am ersten Abend lernten wir die hauseigene Gaststätte des Ruderclubs Ägir kennen. Zum Ausklang des Tages, zum Abschalten und Genießen, für das Schmieden von Plänen für die nächsten Tage – ein idealer Platz mit abwechslungsreicher Speisekarte und sehr nettem Personal, dem wir mit unseren vielen Extrawünschen und Verspätungen das Leben nicht ganz so leicht gemacht haben. Obwohl wir immer wieder überlegten, der Abwechslung halber am nächsten Abend etwas Anderes auszuprobieren, haben wir letztlich die lauen Sommerabende immer hier verbracht: auf der Terrasse beim Sonnenuntergang mit Blick auf die Müggelspree. Nur am letzten, etwas kühleren Abend mussten wir nach drinnen ausweichen, wurden aber entschädigt von dem Besuch von Kerstin und Hans, mit denen wir auch schon in Kroatien und auf der Lahn unterwegs waren.

Ausfahrten

Vor dem Müggelsee hatten wir etwas Respekt. Es war doch die Rede von Wind und Wetter und besonderer Vorsicht bei den verschiedenen Wetterlagen. Aber an diesen wunderbaren Sommertagen konnten wir den Müggelsee immer nahezu unbeschwert passieren. Von spiegelglatt bis moderat bewegt zeigte sich der See. Einzig die zum Wochenende hin immer größere Zahl an Freizeitkapitänen in Yachten und Motorflitzern machte uns das Leben schwer, sowie Wassersportler aller Art bis hin zu einem James-Bond-mäßig anmutenden, lautlos einen halben Meter über dem Wasser gleitenden Surfer.

An Klein-Venedig kamen wir fast täglich vorbei und waren sehr amüsiert über dieses Gemisch von Laubenkultur, protzigem Prunk, Gartenzwergromantik, moderner Architektur und verfallendem Charme. Alles unterschiedlich große, am Wasser gelegene Grundstücke, fast jedes mit ‚Das-will-ich-auch‘-Prädikat.

Liebenswert, teilweise wild-romantisch, die vielen kleinen Wassersträßchen durch Wald und Feld. Stellvertretend dafür ist hier nur der ‚Gosener Graben‘ erwähnt. Die über’s Wasser gestürzten Bäume machten die Durchfahrt zu einem Abenteuer und man würde sich hier nicht wundern, wenn man aus dem mit grünen Wasserlinsen dicht bewachsenen Wasser einen kleinen Wassermann mit den Skulls ans Tageslicht befördern würde.

Immer erfrischend waren die kleinen Badepausen. Vor allem am sehr heißen Freitag brauchte jeder eine Erfrischung, die auf der ‚Liebesinsel‘ sehr exklusiv und Robinson-Crusoe-artig ausfiel, am kleinen Müggelsee dagegen eher volksnah. Hier hatte man vom bewaldeten Strandplatz aus einen Blick auf den Müggelsee wie auf ein ‚Wimmelbild‘: wendende, große Ausflugsschiffe, Motoryachten, Surfer, Floating Homes und Partyschiffe, schwimmende Menschen und Hunde, und allerlei mögliche und unmögliche Wassergefährte.

Am Samstag fand im dortigen Ruderrevier das verspätete diesjährige Anrudern statt. Wir entschlossen uns, eine Rundfahrt zu machen. Über Schmöckwitz erreichten wir den Richtershagener RV, der die Feier dazu ausrichtete. Schon von weitem konnte man ‚nach Gehör` fahren. Vor dem Ruderclub angekommen wurden wir angewiesen etwas zu warten, bis uns ein Anlegeplatz zugewiesen wurde, und wir aussteigen konnten. Die Ruderboote wurden dann von kleinen Motorbootkapitänen übernommen und auf einem ‚Wasserparkplatz‘ geparkt.

Die vielen im Wasser verankerten Ruderboote ergaben ein idyllisches Bild. Für die meisten von uns war dies die erste große Ansammlung von feiernden Menschen in diesen Corona-Zeiten, und man spürte doch irgendwie den ’Entzug‘, den viele hinter sich hatten. Essen, Trinken und laute, stimmungsvolle ‚Mucke‘, alle waren feierwillig und gut gelaunt.

Die Weiterfahrt ‚nach Hause‘ führte uns über die Regatta Strecke in Grünau. Als wir plötzlich merkten, dass unser 2. Boot nicht mehr in Sicht war, mussten wir eine schwierige Entscheidung treffen: warten auf das vermisste Boot oder uns schon mal vor einem aufziehenden Gewitter in Sicherheit bringen? Wir haben uns zunächst für unsere eigene Sicherheit entschieden und spurteten auf der Suche nach einem sicheren Anlegeplatz Richtung Köpenick. Gegenüber der Altstadt mit Blick auf den Rathausturm fanden wir diesen Platz. Wir atmeten auf, als dann unser 2. Boot ankam, glücklicherweise ohne Personenschaden, nur mit einem kaputten Rollsitz, und wurden mit einem phänomenalen Regenbogen über Köpenick belohnt.

Der letzte Tag hielt eine besondere Überraschung für uns bereit. Wir durften mit dem frisch renovierten Achter fahren. Das war für einige von uns ‚das erste Mal‘ und etwas sehr Besonderes. Tino steuerte und Anne begleitete uns mit zwei Ruderern von Ägir in einem 3er.

Besonders auf den Plätzen vorne im Boot konnte man die Erhabenheit im Gleichklang der Bewegungen spüren und vor allem auch sehen.

Dank

Hier sind wir am Ende angekommen. Unser einstimmiges Urteil: Eine wundervolle Fahrt! Wir danken Birgit ganz herzlich für die unaufgeregte und perfekte Organisation und Anne und Tino für die liebevolle und kenntnisreiche Begleitung. Wir haben einiges gelernt über das Revier ‚Müggelsee‘ und die Rudergemeinschaft dort. Wir nehmen ein eindrucksvolles Bild mit nach Köln und blicken mit viel Bewunderung und nicht ganz neidlos auf dieses abwechslungsreiche Ruderrevier.

Text: Helga Barthelmes

Organisation der Fahrt: Birgit Ocken

Touren-Leitung vor Ort: Anne Gubig-Peters und Tino Peters (BRC Ägir e.V.)

Aegir-Achter

Spätes Anrudern mit über 60 Mitgliedern und vielen Gästen

Nach den Entbehrungen der Corona-Zeit des ersten Halbjahres haben wir den Termin unserer abgesagten 100 km-Regatta in ein spätes Anrudern und Sommerfest auf dem Achterdeck umgewidmet. Es kamen mehr als 60 Mitglieder sowie zahlreiche Gastboote aus nah und fern! Dem Anlaß entsprechend ging es von den Stationen Neuwied, Bad Honnef und für den Ruderkurs 2020 ab der Bonner RG in Richtung KCfW. Am späten Nachmittag kam eine Vielzahl von Booten gleichzeitig in die Bootshalle zurück. Im Anschluß konnten wir Corona-konform noch auf dem Oberdeck beisammen sein und den Namen für den neuen Wiersma-Dreier „Rote Rita“ in einem Voting finden.