Genfer See Marathon 2020 – Erster und Zweiter Platz für KCFW Ruderer

Die in jeder Hinsicht ungewöhnliche Ultra-Langstrecken-Ruderregatta rund um den Genfer See hatte in der Vergangenheit oft Verkürzungen, Ausfälle und vollgeschlagene Boote gesehen. Dieses Jahr war nicht nur der Wind widrig, sondern der Genfer Kanton war wenige Tage vor der Regatta als Risikogebiet eingestuft worden. Für alle nicht-Schweizer Ruderer bedeutete dies: Corona-Test auf der Rückreise und häusliche Isolation. Viele Teilnehmer sagten daher im Vorfeld ab.

Zwei Boote aus dem Kölner Raum, darunter Ruderer des KCFW, nahmen dieses Wagnis in Kauf und blieben auch in Ihrer Mannschaftsblase gesund:

Ein erster und zweiter Platz für unsere Ruderer war die Belohnung für die Anstrengungen von ca. 65 km, die dieses Jahr 5,5-8h Rudern bedeuteten.

Die Vorjahressieger rund um das Boot M² und Michi Ehrle konnte ihren Vorjahressieg wiederholen. Oben abgebildet:

RGM NEUWIEDER RG /KCFW KÖLN/CLEVER RC: Stefan Verhoeven, Andreas Laser, Leon Lauer, Holger Scheid, Paul Hillenberg.

BONNER RUDER-VEREIN E. V. / KÖLNER CFW / GTR NEUWIED/SRC BONN
Christian Klandt, Michael Ehrle, Markus Müller, Arno Gaus, Inga Blundell

Wanderfahrt nach Köpenick

Müggelsee (19.-23. August 2020)

Am 19.08.2020 war es endlich soweit. Wir (Birgit, Elisabeth, Helga, Ute, Jens, Kurt, Raimund und Rolf) hatten nicht die Nerven verloren in diesem Corona-Jahr und konnten nach Berlin starten. Destination: Friedrichshagen, Ruderclub Ägir. Anne und Tino, mit denen wir schon in Kroatien, Venedig und an der Lahn waren, begrüßten uns – diesmal als frisch vermähltes Paar – sehr herzlich und führten uns direkt in unser Quartier.

Quartier

Über schier endlos erscheinende Stufen und verwinkelte Treppen erreichten wir im Dachgeschoß des Friedrichhagener RV unsere 4 einfachen Doppelzimmer mit einer wunderbaren Aussicht auf dieMüggelspree.

Gaststätte Ägir

Schon am ersten Abend lernten wir die hauseigene Gaststätte des Ruderclubs Ägir kennen. Zum Ausklang des Tages, zum Abschalten und Genießen, für das Schmieden von Plänen für die nächsten Tage – ein idealer Platz mit abwechslungsreicher Speisekarte und sehr nettem Personal, dem wir mit unseren vielen Extrawünschen und Verspätungen das Leben nicht ganz so leicht gemacht haben. Obwohl wir immer wieder überlegten, der Abwechslung halber am nächsten Abend etwas Anderes auszuprobieren, haben wir letztlich die lauen Sommerabende immer hier verbracht: auf der Terrasse beim Sonnenuntergang mit Blick auf die Müggelspree. Nur am letzten, etwas kühleren Abend mussten wir nach drinnen ausweichen, wurden aber entschädigt von dem Besuch von Kerstin und Hans, mit denen wir auch schon in Kroatien und auf der Lahn unterwegs waren.

Ausfahrten

Vor dem Müggelsee hatten wir etwas Respekt. Es war doch die Rede von Wind und Wetter und besonderer Vorsicht bei den verschiedenen Wetterlagen. Aber an diesen wunderbaren Sommertagen konnten wir den Müggelsee immer nahezu unbeschwert passieren. Von spiegelglatt bis moderat bewegt zeigte sich der See. Einzig die zum Wochenende hin immer größere Zahl an Freizeitkapitänen in Yachten und Motorflitzern machte uns das Leben schwer, sowie Wassersportler aller Art bis hin zu einem James-Bond-mäßig anmutenden, lautlos einen halben Meter über dem Wasser gleitenden Surfer.

An Klein-Venedig kamen wir fast täglich vorbei und waren sehr amüsiert über dieses Gemisch von Laubenkultur, protzigem Prunk, Gartenzwergromantik, moderner Architektur und verfallendem Charme. Alles unterschiedlich große, am Wasser gelegene Grundstücke, fast jedes mit ‚Das-will-ich-auch‘-Prädikat.

Liebenswert, teilweise wild-romantisch, die vielen kleinen Wassersträßchen durch Wald und Feld. Stellvertretend dafür ist hier nur der ‚Gosener Graben‘ erwähnt. Die über’s Wasser gestürzten Bäume machten die Durchfahrt zu einem Abenteuer und man würde sich hier nicht wundern, wenn man aus dem mit grünen Wasserlinsen dicht bewachsenen Wasser einen kleinen Wassermann mit den Skulls ans Tageslicht befördern würde.

Immer erfrischend waren die kleinen Badepausen. Vor allem am sehr heißen Freitag brauchte jeder eine Erfrischung, die auf der ‚Liebesinsel‘ sehr exklusiv und Robinson-Crusoe-artig ausfiel, am kleinen Müggelsee dagegen eher volksnah. Hier hatte man vom bewaldeten Strandplatz aus einen Blick auf den Müggelsee wie auf ein ‚Wimmelbild‘: wendende, große Ausflugsschiffe, Motoryachten, Surfer, Floating Homes und Partyschiffe, schwimmende Menschen und Hunde, und allerlei mögliche und unmögliche Wassergefährte.

Am Samstag fand im dortigen Ruderrevier das verspätete diesjährige Anrudern statt. Wir entschlossen uns, eine Rundfahrt zu machen. Über Schmöckwitz erreichten wir den Richtershagener RV, der die Feier dazu ausrichtete. Schon von weitem konnte man ‚nach Gehör` fahren. Vor dem Ruderclub angekommen wurden wir angewiesen etwas zu warten, bis uns ein Anlegeplatz zugewiesen wurde, und wir aussteigen konnten. Die Ruderboote wurden dann von kleinen Motorbootkapitänen übernommen und auf einem ‚Wasserparkplatz‘ geparkt.

Die vielen im Wasser verankerten Ruderboote ergaben ein idyllisches Bild. Für die meisten von uns war dies die erste große Ansammlung von feiernden Menschen in diesen Corona-Zeiten, und man spürte doch irgendwie den ’Entzug‘, den viele hinter sich hatten. Essen, Trinken und laute, stimmungsvolle ‚Mucke‘, alle waren feierwillig und gut gelaunt.

Die Weiterfahrt ‚nach Hause‘ führte uns über die Regatta Strecke in Grünau. Als wir plötzlich merkten, dass unser 2. Boot nicht mehr in Sicht war, mussten wir eine schwierige Entscheidung treffen: warten auf das vermisste Boot oder uns schon mal vor einem aufziehenden Gewitter in Sicherheit bringen? Wir haben uns zunächst für unsere eigene Sicherheit entschieden und spurteten auf der Suche nach einem sicheren Anlegeplatz Richtung Köpenick. Gegenüber der Altstadt mit Blick auf den Rathausturm fanden wir diesen Platz. Wir atmeten auf, als dann unser 2. Boot ankam, glücklicherweise ohne Personenschaden, nur mit einem kaputten Rollsitz, und wurden mit einem phänomenalen Regenbogen über Köpenick belohnt.

Der letzte Tag hielt eine besondere Überraschung für uns bereit. Wir durften mit dem frisch renovierten Achter fahren. Das war für einige von uns ‚das erste Mal‘ und etwas sehr Besonderes. Tino steuerte und Anne begleitete uns mit zwei Ruderern von Ägir in einem 3er.

Besonders auf den Plätzen vorne im Boot konnte man die Erhabenheit im Gleichklang der Bewegungen spüren und vor allem auch sehen.

Dank

Hier sind wir am Ende angekommen. Unser einstimmiges Urteil: Eine wundervolle Fahrt! Wir danken Birgit ganz herzlich für die unaufgeregte und perfekte Organisation und Anne und Tino für die liebevolle und kenntnisreiche Begleitung. Wir haben einiges gelernt über das Revier ‚Müggelsee‘ und die Rudergemeinschaft dort. Wir nehmen ein eindrucksvolles Bild mit nach Köln und blicken mit viel Bewunderung und nicht ganz neidlos auf dieses abwechslungsreiche Ruderrevier.

Text: Helga Barthelmes

Organisation der Fahrt: Birgit Ocken

Touren-Leitung vor Ort: Anne Gubig-Peters und Tino Peters (BRC Ägir e.V.)

Aegir-Achter

Spätes Anrudern mit über 60 Mitgliedern und vielen Gästen

Nach den Entbehrungen der Corona-Zeit des ersten Halbjahres haben wir den Termin unserer abgesagten 100 km-Regatta in ein spätes Anrudern und Sommerfest auf dem Achterdeck umgewidmet. Es kamen mehr als 60 Mitglieder sowie zahlreiche Gastboote aus nah und fern! Dem Anlaß entsprechend ging es von den Stationen Neuwied, Bad Honnef und für den Ruderkurs 2020 ab der Bonner RG in Richtung KCfW. Am späten Nachmittag kam eine Vielzahl von Booten gleichzeitig in die Bootshalle zurück. Im Anschluß konnten wir Corona-konform noch auf dem Oberdeck beisammen sein und den Namen für den neuen Wiersma-Dreier „Rote Rita“ in einem Voting finden.

Fitness trotz Social Distancing

Bleib dran und trainiere gemeinsam mit anderen. So bleibst du fit, stärkst deine Abwehrkräfte und kommst auf gute Gedanken 🙂 Das hat sich unsere Mittwochabend-Fitnessgruppe zu Herzen genommen.

Als die Ausgangssperre verhängt wurde, standen noch zwei Mittwochabende „Fitnessgymnastik in der Halle in Longerich“ im KCfW-Kalender. Doch was tun, wenn man sich nicht mehr zum Sport treffen darf? Rolf und Bettina hatten sich dafür einen „Corona-Notfall-Plan“ überlegt:

Gemeinsames Training für eine Stunde am Mittwoch um 18 Uhr. Allerdings: Jede(r) trainiert für sich an einem anderen Ort, z. B. zu Hause am offenen Fenster, auf dem Balkon, im Garten oder in einem Park. Für die Sportstunde stellte Bettina aus dem üblichen Abendprogramm – Aufwärmen, Zirkel, Entspannung – drei Seiten mit Bildern und kurzen Anleitungen zusammen. Rolf steuerte die vertraute Musik für den Zirkel bei. Beides wurde per Mail als Anhang bzw. zum Downloaden an die KCfW-Fitnessgruppe verschickt.

Um die Motivation anzufeuern hatten sich Rolf und Bettina noch zwei Besonderheiten ausgedacht: So gibt es eine Doodle-Liste, in die man sich eintragen kann. 6-7 Teilnehmende sind es jede Woche, fast so viele wie normalerweise in die Halle kommen. Inzwischen wurde die Liste auf mehrfachen Wunsch bis zum 15.04. verlängert.

Und nach dem Sport? Geht’s (in Gedanken) ins Brauhaus zu Bianca und um 19:30 Uhr wird virtuell angestoßen: Prost! Wer will legt ein Euro Trinkgeld auf die Seite, als kleine Unterstützung wegen wegbrechender Einnahmen. Rolf wird Bianca „ihr“ Trinkgeld vorbeibringen, wenn man wieder gesellig sein darf.

Sportlern kann auch mal auf Distanz Spaß machen, wie die Kommentare der Fitnessgruppe belegen:

  • „Ich finde das super! So raffe ich mich zumindest ein Mal pro Woche auf etwas Sportliches zu tun …“
  • „Eine ganz großartige Idee, dieses gemeinsame und doch coronakonforme Sporteln! Ich habe ordentlich geschwitzt und freue mich jetzt auf eine Dusche. Damit der Abend stilecht endet, werde ich mir wohl noch eine Fassbrause im Büdchen gegenüber holen müssen. Oder mal sehen, was der Kühlschrank sonst so vorhält.“
  • „Spaß hat das Training gemacht! Super, dass das mit dem Musik geklappt hat, das war klasse! Und toll, dass so viele mitgemacht haben. Nächste Woche gerne wieder :-)“
  • „Toll, dass heute so viele mitgemacht haben :-)!“
  • „Auf jeden Fall eine schöne Idee. Ich werde das heute mal zu Hause angehen.“
  • „Warum muss ich denn jetzt wohl duschen?“
  • „Eine großartige Idee!!! Vielen Dank! Wir haben mit etwas Verspätung den Zirkel heute nachgeholt und das auch gleichzeitig als Ersatz für den ausgefallenen Schulsport genutzt.“
  • „Hat wieder Spaß gemacht.“
  • „So, ich bin durch mit dem Programm heute Abend. Und ich muss sagen, wenn ich den Termin nicht gehabt hätte, wäre ich wahrscheinlich nicht aktiv geworden und ins Schwitzen gekommen! Da die Coronazeit und damit das Social Distancing ja noch ein wenig andauern wird, wäre mein Vorschlag auch in den kommenden Wochen wieder gemeinsam zu sporteln.“
  • „Wir würden auch gerne in Verlängerung gehen. Zusammen (in Gedanken) aktiv zu sein, spornt an.“

Und hoffentlich können wir bald wieder „echt“ zusammen Sport machen und gemeinsam im Boot sitzen. Bis dahin, bleibt gesund und munter!

Bettina Brucker

Neue Schließanlage

Die neue elektronische Schließanlage ist montiert und erfüllt alle Funktionen. Mit den bisherigen, konventionellen Schlüssel ist kein Zugang mehr möglich. Viele Vereinsmitglieder haben ihre Chips bereits empfangen, im regulären Ruderbetrieb wird daher keiner vor verschlossener Tür stehen.

Chips werden ausgegeben an alle Ruderer mit min. Stkl. 2, alle Mitglieder der Motorbootriege und an Mitglieder, die besondere Aufgaben erfüllen und damit einen Bootshauszugang erforderlich machen. Bei Ausgabe der Chips sind 20€ Kaution zu hinterlegen, die nicht mehr verwendbaren Schlüssel bitte direkt abgeben.

 Chip erhalten

Wer noch keinen Chip erhalten hat ist eingeladen zur Chipausgabe am:

Sonntag 08.12.2019, 12.30 bis 13.00, nach dem Rudern

Dienstag 10.12.2019, 19.30 in der Werkstatt.

Info zur Technik und zum Gebrauch

Es gibt verschiedene Schließgruppen für Motorbootriege und für die Ruderer, die fest programmiert sind. Ein Chip enthält immer die komplette Information, niemand braucht also mehr als einen Chip. Zum Öffnen einer Tür einfach den Chip vor den Knauf halten, bei Schließberechtigung leuchtet ein grüner Ring, ohne Schließberechtigung leuchtet der Ring rot. Knauf wie vorher den Schlüssel drehen und fertig.

Das gesamte System und die Türschlösser sind jetzt weiterhin so ausgerüstet, dass niemand mehr im Bootshaus eingeschlossen werden kann. Die elektronischen Zylinder haben auf der Türinnenseite einen Drehknopf der auch ohne den Chip bedient werden kann, die Haupteingangstür und die Gittertür auf der Brücke haben zusätzlich noch sogenannte Panikverschlüsse, hier reicht es einfach auf die Türklinke zu drücken. Bei der Gittertür ist leider noch ein herzhafter Druck notwendig, da der Rahmen verzogen ist. Ein Schlosser ist bestellt und wird das richten.

 

Erster und Dritter Platz beim Genfer See Marathon über 160 km

Es ist nach einigen Jahren Anlauf endlich geschafft: Das Team um Michi Ehrle (Markus Müller, Michael Ehrle, Barbarella Jonischkeit, Thorsten Jonischkeit, Stefan Verhoeven) hat die Regatta als Gesamtsieger gewonnen!

Auf den Dritten Platz kamen zwei für den KCFW startende Mitglieder an und gewannen in Renngemeinschaft auch den Novicen-Pokal für Erst- und Zweitteilnehmer (Andreas Laser, Leon Lauer, Paul Hillenberg, Hendrik Nagel, Torben Glindemann).

Auf dem zweiten Platz kam ein weiteres Boot mit Kölner Beteiligung an (RTK Germania), ein ziemlich kölsches Wochenende also.

Auf den 13. Platz kam Werner Gast in der Renngemeinschaft BONNER RV/KÖLNER KLUB FÜR WASSERSPORT.

Hier der Bericht aus dem rudersport 12/2019

TourLeman_Rudersport

Nachfolgend der übersetzte und eingekürzte Text des Veranstalters:

47. Tour von Leman zum Rudern: Sieg der deutschen Mannschaft RGM GTRV Neuwied / KCFW Köln / RTHC Bayer Leverkusen / Clever RC in 13: 10’12 “

Die 47. Ausgabe der Tour du Léman in Aviron fand am Samstag, dem 28. September vor der Société Nautique de Genève statt. Bei sehr schwierigen Wetterbedingungen, da die am Vortag angekündigten Westwinde viel intensiver und anhaltender waren als erwartet, gewinnt das deutsche Team RGM GTRV Neuwied / KCFW Köln / RTHC Bayer Leverkusen / Clever RC die Tour.

Die Besatzung absolvierte die 160 Kilometer lange 47. Auflage des weltweit längsten „Nonstop-Ohne-Wechsel“-Ruder-Langstrecken-Events und überquerte um 21:10 Uhr die Ziellinie, sie kamen mit 24 Minuten Vorsprung vor ihren Landsleuten WSAP Hamburg / RTK Germania Köln / Hellas RV Offenbach / Stuttgart-Cannstatter RC ein. Das dritte deutsche Team unter den Top Drei, Neuwieder RG / KCFW Köln / WF Hemmoor / SRR Bad Schwartau, komplettiert das Podium dieser Ausgabe von 2019.

„Wir sind sehr froh, diese Ausgabe trotz der sehr schwierigen Bedingungen gewonnen zu haben!“ Die Passage von Evian war die komplizierteste, wir mussten gegen den Wind und gegen sehr beeindruckende Wellen rudern. Wir sind sehr stolz! “ sagte Thorsten Jonischkeit.

Tatsächlich war das Rennen windig, anfangs nicht so stark; die Westwinde, die ursprünglich zwischen 11 und 14 Uhr (zwischen Morges und Rivaz) vorhergesagt wurden, hielten den ganzen Tag an und erzeugten mehr als einen Meter tiefe Wellentäler und machten die Evian Passage sehr schwierig.

Schließlich mussten 11 Boote das Rennen abbrechen, sowohl erfahrene Ruderer der Tour und weniger erfahrene, darunter das von Barnabé Delarze angeführte und unter den Favoriten genannte SWISS ROWING-Team. Die Schweizer mussten ihr Rennen in Lutry nach 60 km beenden, nachdem sie die Marke von Lausanne überschritten hatten. Ein weiteres bemerkenswertes Team des Wettbewerbs, das Frauenteam SC Thun / RC Hallwilersee, das für die Talisker Whisky Atlantic Challenge kandidierte, beendete das Rennen auf dem ersten Platz in der Kategorie der Frauen.

Nachfolgend eine Kurzübersicht und das Gesamtresultat mit Link darunter.

Resultate_TLA_2019-1

 

13. KCfW-100km-Regatta startet bei besten Bedingungen

Am 31. August 2019 fand nunmehr zum 13. Mal die 100km-Regatta des KCfW bei besten Bedingungen statt. 14 Boote, darunter ein Zweier mit Steuermann, der in der Vierer-Klasse startete, trafen sich zum Teil schon am Vorabend in der RG Lahnstein.  Hier wurden uns  uns freundlicherweise wieder alle Hallen und Sääle für die Übernachtung geöffnet. Die RG Lahntein ist auch mit einem Boot um Obmann Ottfried Milzer ständiger Teilnehmer bei der Regatta.

Zahlreiche Helfer vom KCfW machten die kleine aber feine Regatta erst möglich. Vom Bootstransport nach Lahnstein über (Zwischen) Zeitnahme, Start und Ziel bis hin zur Verbringung der Boote gegenüber unserem Steg. Auf diesem Wege ganz herzlichen Dank!

Insbesondere von den weiter angereisten Vereinen aus Nord- und Süddeutschland waren schon einige am Freitag angekommen und bauten vor dem obligatorischen Landgang noch die Boote und den Wellenschutz zusammen. Unsere niederländischen Gäste, die übrigens hervorragend ausgerüstet waren,  hatten für die „Neuwied“ sogar Klebeband in Landesfarben mitgebracht, um die Ausleger abzukleben.

Nach der obligatorischen Obleutebesprechung gingen gegen 10 Uhr die ersten Boote zu Wasser, um in Zweier- bis Dreiergruppen von unserem erfahrenem Schiedsrichter Manfred Becker auf die Reise geschickt zu werden. Begleitet wurden das erste und letzte Boot jeweils von der DLRG und den verschiedenen Abschnitten der Wasserschutzpolizei.

Bei strahlendem Sonnenschein und einem meist starken Schiebewind, der für wenig Abkühlung sorgte, gab es annähernd Rekordzeiten. Durch den zeitversetzten Start kamen innerhalb einer knappen Stunde alle Boote heil im Ziel an. Die Siegerzeit von 5h 5 min wäre bei einem höheren Rheinpegel sicher noch besser ausgefallen. Das Siegerboot um unser Mitglied Michael Ehrle nutze die Strecke auch als Vorbereitung für die Regatta um den Genfer See und wechselte 33 Mal (!) den Steuermann/die Steuerfrau.

Das schöne Wetter erlaubte eine Siegerehrung auf unserem Achterdeck und langes Verweilen der Teilnehmer.

Wir freuen uns bereits jetzt auf die Regatta in 2020, der KCFW wird dann sein Sommerfest mit den Gästen feiern und das Achterdeck exklusiv für Ruderer nutzen können.

Eine Fotogalerie mit zahlreichen Bildern findet Ihr auf der Webseite unter „Galerien“, die Ergebnisse unter „Rudern“!