Gewitterstimmung beim KCfW

von Peter Möller

Beim abendlichen Gewitter am 27.08.2019 wurde unser Bootshaus durch eine Sturmböe heftig getroffen. Dabei wurde das ganze Schiff soweit in Richtung Ufer verschoben, dass die Zugangsbrücke aus den Führungsschienen gedrückt wurde und das Brückenende bis etwa Mitte des Leinpfades verschoben wurde.

Wir standen plötzlich vor der Aufgabe das Bootshaus neu auszurichten und sehr vorsichtig wieder in Richtung Strom zu verlegen. Dabei musste die führungslose Brücke wieder exakt in die Schienen eingefahren werden. Eine nicht ganz einfache Aufgabe, die wir aber unter Leitung von Christian Mohr, der Mithilfe einiger Ruderer, herbeigeeilter Helfer und Mitgliedern der Motorbootriege sicher erledigen konnten. Abgesichert wurden wir dabei von der Wasserschutzpolizei, alle vorbeifahrenden Schiffe mussten mit halber Kraft fahren um Wellenschlag oder Sogwirkungen zu vermeiden.

Herzlichen Dank auf diesem Wege an alle die geholfen haben diese kritische Situation zu entschärfen und bis in den späten Abend geholfen haben.

Lahnwanderfahrt – Noch freie Plätze

Es sind noch Plätze Frei bei der Lahnwanderfahrt von Samstag, den 21. September (Anreise Freitag, den 20. September ab 15:00 Uhr) bis Montag, den 26. September.

Geplante Termine und Strecken:
Freitag, den 20.09.2019

15:00 Uhr, treffen am Bootshaus des KCfW –Bootsverladung und Anreise nach Weilburg (Booteabladen) und weiterfahrt zum Quartier.

Samstag, den 21.09.2019

Rudern von Weilburg nach Limburg 5 Schleusen, Tunnel, ca. 37,1 km
Hinfahrt mit Begleitbus, Rückfahrt mit der Lahntalbahn oder dem Bus. Strecke ist Teilweise mit Strömung

Sonntag, den 22.09.2019

Rudern von Limburg nach Laurenburg 4 Schleusen, ca. 25,6 km
Hinfahrt mit dem Bus.

Montag, den 23.09.2019

Rudern von Laurenburg nach Bad Ems 4 Schleusen, ca. 22,3 km, Heimreise, Boote aufladen, Heimreise und Boote abladen

ges. Strecke ca. 85 km. Da es ein Begleitfahrtzeug gibt werden die Boots-km auf die Teilnehmer umgelegt.
Es besteht auch die Möglichkeit nur Samstag und Sonntag mitzufahren – bei vorzeitiger Abreise ist jeder für die Rückreise selbst verantwortlich, die Umlagekosten sind die gleichen.

Übernachtung:
Übernachtet und Standquartier für die Tour ist im Gasthof „Zum Lahntal“ in Laurenburg (www. gasthofzumlahntal.de). Der Gasthof bietet die Möglichkeit zu Zelten, im Saal auf Luma oder in Zimmern zu übernachten. Übernachtungskosten im Zimmer zwischen 35, — bis 40, — € je Person/Nacht im Doppelzimmer incl. Frühstück. Die Übernachtungskosten/Frühstück sind selber zu begleichen.

Meldegeld:
Die Kosten für Begleitfahrzeug, Boots-Wasser, Sprit, Bootsanhänger, Bahnkarten werden umgelegt – ca. 80, — €, bei 9 Teilnehmern. Zusätzliche Kosten entstehen durch priv. Ausgaben und für Übernachten, Essen und Trinken. Das Meldegeld wir vor Ort eingesammelt.

Teilnahme:
Teilnahmeberechtigt sind alle Ruderer/innen des KCfW, nach Rücksprache mit der Fahrtenleitung können auch Mitglieder befreundeter Vereine teilnehmen. Die Fahrtenleitung behält sich das Recht vor, Meldungen abzulehnen. Die max. Teilnehmerzahl sind 9 Personen, Mindestalter 18 Jahre. Die Wanderfahrt ist für Einsteiger geeignet. Es ist ein Begleitfahrzeug vorgesehen – für An- und Abreise und den Transport vor Ort.

Fahrtenleitung:
Kurt Noack, E-Mail: kurt.noack@gmx.net

Haftung:
Seitens des veranstaltenden Vereins oder der Fahrtenleitung wird für die Teilnehmer und deren Gepäck keine Haftung übernommen.

Tourbericht – Ausflug in den Norden

von Kurt Noack

3 KCfW’lern haben sich Mitte Juli in den hohen Norden gewagt, um auf der Schlei ein neues Revier zu erkunden. Bei der Schlei handelt es sich um einen Fjord der Ostsee, der ca. 42 km ins Landesinnere bis Schleswig reicht.

Wir hatten uns mit 2 Ruderern vom Domschulruderclub Schleswig verabredet. Der Club stellte auch das Boot, einen Baumgartenvierer, in blau, den ein Kölner Verein nicht abnehmen wollte, weil das Blau nicht stimmte.

Nach dem Ablegen wurden wir erst mal von lautem Möwengeschrei erwartet- direkt vor Schleswig liegt die Möweninsel. Weiter ging es durch die Stexwiger Enge, hier ist die offizielle Fahrwasserbreite gerade mal 32 m Richtung Enge von Missunde, an der es den ersten Stopp mit Steuermannswesel gab.

Der nächste Stopp wurde kurz vor der Schleibrücke Lindaunis abgehalten. Eine sehr beeindruckende Klapp-Brücke von 1927. Über die Brücke fahren Autos, immer nur im Einrichtungsverkehr und die Eisenbahn. Immer um viertelvor wird die Brücke für den Schiffsverkehr geöffnet. Der Schiffsverkehr auf der Schlei besteht bis auf einige Ausflugsboote nur aus Freizeitskippern.

Weiter ging es nach Arnis, wo die letzte Pause vor der Ostsee vorgesehen war. Arnis ist mit rund 300 Einwohnern die kleinste Stadt Deutschlands.

Von hier bis nach Schleimünde wurden wir von einem erfahrenen Ruderkameraden des Domschulruderclubs gesteuert, denn die letzten km von Kappeln bis zur Mündung sind sehr flach und können durch Steine und Pfähle auch für Ruderboote gefährlich werden.

An der Einfahrt in die Schlei markiert ein Leuchtturm die Zufahrt, ca. 200 m weiter auf der Ostsee befindet sich eine grüne Tonne, diese Tonne wird bei einer Schleifahrt üblicherweise umrundet und man war auf der Ostsee. Hier auf der Ostsee waren die Wellen auch schon höher und das Baumgartenboot kam an seine Grenzen.

Zur Belohnung für die Mühe legten wir neben dem Jachthafen der Mündung an und genehmigten uns in der Giftbude, der Name der dortigen Gaststätte, ein Getränk auf die gelungene Fahrt. Wir mussten von der Mündung noch zurück nach Kappeln. Bei der Rudervereinigung Kappeln haben wir dann das Boot über Nacht abgelegt. Zurück nach Schleswig ging es mit dem Bus, der letzten Fahrt an diesem Tag mit Abfahrt um 19:24 und wir waren auf der gesamten Strecke die einzigen Fahrgäste.

Bei der Rückfahrt von Kappeln nach Schleswig am folgenden Tag war der Wind etwas stärker geworden aber wir hatten Glück, nicht so stark, das wir aufgeben mussten.

In Schleswig angekommen erfuhren wir von unseren Gastgebern, dass es 2019 das erste Mal war, dass 2 Tage hintereinander gerudert werden konnte. Auch die Tour bis zur Ostsee und zurück wird von wenigen der Einheimischen und Gästen in nur an 2 Tagen zurückgelegt, vor allem wegen dem hier oben immer vorhandenen Wind.

Untergebracht waren wir bei unserem Aufenthalt in einem B&B mitten in der Stadt. Es handelte sich um ein altes Stadthaus, sehr idyllisch mit kleinem Garten, Pavillon und einem sehr guten Frühstück. Bei den abendlichen Restaurantbesuchen mussten wir feststellen, dass überall reserviert war und die Gasthäuser ab 21:00 Uhr keine Küche mehr offen hatten. Überhaupt scheinen die Nordlichter früh zu Bett zu gehen, um 22:00 Uhr war fast alles ruhig.

Wir konnten auch noch den Sommermarkt im Wikinger Museum Haithabu erleben. Wikinger-Gruppen aus dem In- und Ausland trafen sich auf dem Gelände der ehemaligen Wikinger-Siedlung um das Leben als Wikinger zu zelebrieren.

Haithabu war ein Handelsplatz der Wikinger bis zur endgültigen Zerstörung 1066. Durch die Verbindung über die Schlei zur Ostsee und die Flüsse Eider und Treene zur Nordsee, war hier mit einem kurzen Stück Landweg eine Verbindung von Nord- und Ostsee möglich.

Eine schöne Fahrt in einem neuen Revier. An den 2 Rudertagen legten wir insgesamt 85 km zurück. Leider benötigten wir für die jeweils 550 km der An- und Rückreise an die 8 Stunden, auch die Nordlichter kennen Stau. Wir – Helga, Rolf und Kurt – bedanken uns bei unseren Ruderfreunden von Domschulruderclub Schleswig, Gerhild und Günter für die Betreuung und Begleitung.

Produktives Arbeitswochenende

Ahoi liebe Clubmitglieder,

am vergangenen Wochenende 27./28.07.2019 fand wieder ein Arbeitswochenende auf dem Bootshaus statt. Es gab viel zu tun und einige Mitglieder folgten dem Aufruf zur Mithilfe.

Gemeinsam konnten wir am Anlegefloß defekte Steg-Auflagebalken austauschen, lockere Planken verschrauben, und alles einmal gründlich reinigen. In der Halle wurde aufgeräumt, Stellagen hergerichtet und umgehängt, Bodenplatten unterfüttert, Aufnahmebohrungen für die wasserseitige Rampe gebohrt und Auftriebskörper in die Klävbotz gepackt. Im restlichen Bootshaus wurde gründlich sauber gemacht und aufgeräumt und die Duschköpfe und Wasserhahn-Perlatoren entkalkt. Für die Fenster der Damenumkleide und -Toilette haben wir Mücken- und Spinnenschutzrahmen angefertigt und eingebaut. Am Podest beim Abgang wurde ein schicker neuer Kantenschutz montiert und an Land wurde die Treppe bei unserem Anlegefloß entkrautet und gereinigt.

Hier ein paar Impressionen von unseren fleißigen Mitgliedern:

Vielen Dank an die vielen teils auch spontanen Helferinnen und Helfer!

Kölner Lichter – Nur noch wenige Karten

Am 15.05.2018 um 16 Uhr startete der Karten-Vorverkauf zur
Barbecue – Schlagerfeuerwerk – Party 2018
am 21. Juli 2018 im Achterdeck auf dem Marienburger Bootshaus.

Die Veranstaltung ist ausverkauft. Für Mitglieder, die noch keine Gelegenheit hatten Karten zu erwerben, wurde noch ein kleines Kontingent vom Gastro-Team zurückgehalten. Seid aber schnell! Weiterlesen

Handsteuersaison

rudertermin2_100x100Ab heute beginnt wieder die Handsteuersaison beim KCfW. Das heißt, dass bei allen Ruderterminen (ausgenommen die Schülerrudertermine) die 5x wieder als 4x+ gefahren werden. Die ersten 5x sind bereits auf 4x+ umgeriggert worden, ansonsten bitte bei nächster Gelegenheit nachholen.

Die Handsteuersaison läuft vom 15. Mai bis 31. August und gibt allen Mitgliedern ausreichend Gelegenheit Handsteuerpraxis auf unserer Hausstrecke zu erwerben. Diese ist auf dem Rhein unerlässlich, um sich für eigenverantwortliche Fahrten als Obmann und später auch für Fahrten mit Fußsteuer zu qualifizieren.

Abgespecktes Abrudern bei frostigem Ostwind

Von Kai Lüpkes

Nachdem viele Kölner Rudervereine schon Mitte der Woche ihren Abrudertermin abgesagt hatten, wollten wir noch nicht ganz die Flinte ins Korn werfen. Letztendlich hat dann aber doch wohl die Vernunft gesiegt und wir haben uns am Steg für eine verkürzte Ausfahrt vom Bootshaus entschieden. So sind also immerhin noch 15 Ruderwillige am Sonntagmorgen gegen 8:30 vom Steg zu einer stark verkürzten Etappe aufgebrochen.
Obwohl schon kurz nach Ankunft der anderen Rheinseite aufgrund von „Überhitzungsgefahr“ die ersten Schichten Kleidung abgelegt werden mussten, konnte man auf der Rücktour doch den eisigen (Gegen) Wind spüren. Und da wurde dann wirklich jedem klar, das man sich das nicht über einen Zeitraum von 3 Stunden oder auch länger hätte antun müssen.

Aber auch wenn es nur die Hausstrecke war….Monis leckere Suppe haben wir uns trotzdem schmecken lassen. Vielen lieben Dank noch mal dafür!

Noch am Bootshaus haben wir uns über eine Alternativtermin unterhalten. Daher würde ich gerne am 29.04.2018 eine Tagesfahrt anbieten. Und weil die Tage Ende April ja auch schon etwas länger sind, treffen wir uns erst um 9:00 Uhr am Steg. Eine Liste werde ich die nächsten Tage aushängen.

Gruß,
Kai

Hochwasserscheitelpunkt erreicht

Bootshaus bei Hochwasser 2018 vom Ufer aus betrachtet

Heute hat der Rheinpegel seinen Scheitelpunkt bei 8,79m erreicht. Der Zugang zum Bootshaus ist dank einer Steganlage durchgehend möglich.