Wanderruderer bei den „Kölner Lichtern“

von Ottfried Milzer

Der Rhein lässt sich in seiner Vielfalt als lärmender europäischer Wasserweg und als stilles,  romantisches Flusstal wohl am besten von einem Kajak oder Ruderboot aus erleben:

Deshalb organisierte die Rudergesellschaft Lahnstein (RGL) zum ersten Mal seit langem wieder eine Rheintour von Lahnstein über Köln bis nach Düsseldorf. Mit neuen Bootsabdeckungen und elektrischen Pumpen ausgerüstet kann die RGL jetzt mit zwei Booten auch längere Strecken auf dem Rhein sicher befahren. Weiterlesen

Sommerfest 2017

Am Samstag, den 15.07.2017 haben wir unser Sommerfest auf dem Achterdeck des Marienburger Bootshauses gefeiert.

Es gab einiges zu sehen und den Anfang machte um 16:00 Uhr das Rennen der Köln-Vierer. Die Mannschaft mit Paul Hillenberg, Kristin Switala, Karen Oßwald, Kai Lüpkes und Christoph Schäfer erreichte den dritten Platz im Gesamtfeld.

Eine Wanderrudergruppe mit unserem Mitglied Ottfried Milzer kam uns mit zwei Ruderbooten und durstigen Ruderern besuchen, welche sich über ein kühles Kölsch zur Begrüßung freuten. Den Bericht zu deren Wanderfahrt findet Ihr hier.

Mit 65 angemeldeten Sommerfest-Teilnehmern war das Achterdeck gut besucht, aber jeder fand sein Plätzchen. Unser Buffetboot war reichlich gefüllt mit allerlei Köstlichkeiten, die von den Gästen für unser Mitbringbuffet beigesteuert wurden.

Allen Sommerfest-Teilnehmer vielen Dank für Euer zahlreiches Erscheinen und die tatkräftige Mithilfe bei unserem diesjährigen Sommerfest. Dank vor allem an alle für das perfekte und geräuschlose Aufräumen nach der Party.

 

45. Rheinmarathon

von Leon Lauer

Am Samstag dem 1. Oktober 2016 war es wieder so weit.  Bei bestem Wetter nahmen drei Boote vom KCfW erfolgreich  am 45. Rheinmarathon teil.

Als erstes KCfW-Boot startete die Jugendmannschaft (Mila Boy, Mathilda Rosch, Paul Hillenberg und John Ture Greeb, gesteuert von Niklas Möller) die in ihre Klasse erfolgreich den 1. Platz  mit einer Zeit von 2:33h gewannen.JuniorenDas nächste Boot das startete war ein Mixed 4x+ (Elke Müssigmann, Boryana Borisova, Christian Hillenberg und Christof Boy, gesteuert von Stefan Kroh), die die 42,8 Kilometer in einer Zeit von 2:42h absolvierten.
dsc_3493Als drittes und letztes startete vom KCfW noch ein Männer 4x+ (Kai Lüpkes, Jakob Dürr, Christoph Schäfer und Leon Lauer, gesteuert von Angelika Schüler) die in ihrer Klasse den 2. Platz mit einer Zeit von 2:19 belegten.
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Entlang des Saufbähnchen

Ein Bericht von Fahrtenleiter Kurt Noack zur KCfW-Pfingstwanderfahrt 2016 auf der Mosel.

Strecke: 128 km von Trittenheim nach Hatzenport

Teilnehmer: Andrea, Ingo, Miro, Kristin, Bettina, Rolf, Jens und Kurt (FL)

Boote: Füchschen vom KCfW, Schöckelpääd vom RCP

Nach der Saar-Mosel-Tour 2015 ging es dieses Jahr weiter Mosel abwärts, von Trittenheim nach Hatzenport. Die Fahrt war schnell belegt. Da eine Ruderkameradin aus gesundheitlichen Gründen kurzfristig nicht mitfahren konnte, stellte sich den sieben Ruderinnen und Ruderern und dem jungen Steuermann Miro (7 Jahre) die Frage, welche Boote mit sollten. Die Huddel war leider defekt, so blieben nur die Füchschen und als Zweier das Schöckelpääd vom RCP. Trotz des Hin und Her mit dem Verladen in zwei verschiedenen Bootshäusern waren wir zügig fertig und die gemeinsame Fahrt im geliehenen Bus konnte am Samstagmorgen auf allgemeinen Wunsch um 8 Uhr losgehen.

  1. Tag, Trittenheim – Bernkastel-Kues, 28 km, 1 Schleuse

Am Steg in Trittenheim trafen wir zwei Vierer aus Neuwied und unterwegs begegneten wir noch einem Kirchboot aus Neuss. Eine Gruppe aus dem „kleinem Dorf nördlich von Köln“ musste auch auf Tour gewesen sein, da wir mehrmals den Hänger trafen.

Von Trittenheim ging es über Brauneberg, wo der Landdienst wechselte, nach Bernkastel-Kues. Am Ruderclub legten wir die Boote ab und wir fuhren nach Zell, um zuerst den Hänger am Ruderclub abzustellen und dann weiter zur Ferienwohnung für drei zu fahren. Leider war die direkte Zufahrt gesperrt und alle Straßen, die wir ausprobierten, waren für den Bus zu eng. Zu Fuß war das Quartier jedoch erreichbar.

Hat alle(s) im Blick: Steuermann Miro

Hat alle(s) im Blick: Steuermann Miro

Die restlichen fünf Teilnehmer sollten in einer Pension am Ortsrand von Zell unterkommen. Wegen Kommunikationsproblemen war jedoch nur ein Zimmer frei und wir mussten uns kurzfristig, Pfingstsamstag, 19 Uhr, nach einer Alternative umsehen. Die Vermieter der Ferienwohnung gaben uns dann den Tipp, es doch mal bei Ihnen gegenüber zu versuchen. Und wir hatten Glück: Die Familie hatte ihre Ferienwohnung noch frei und war bereit uns aufzunehmen. Die spontane Unterkunft war von Vorteil: wir waren alle zusammen und konnten uns morgens selbst versorgen, sie war näher an der Stadt und zudem preiswerter. Rolf bot sich abends noch an, Frühstück einzukaufen und lernte so die Supermärkte um Zell kennen. Während die anderen auf der Zell gegenüberliegenden Seite ein gemütliches Restaurant für den Abend auskundschafteten.

2. Tag, Bernkastel-Kues – Zell, 40 km, 2 Schleusen

Nach einem gemütlichen und üppigen Frühstück in der Ferienwohnung ging es mit dem Bus wieder nach Bernkastel-Kues und weiter moselabwärts.

Mosel abwärts mit Füchsen und Schöckelpääd

Mosel abwärts mit Füchsen und Schöckelpääd

In Traben-Trarbach wurde der Landdienst gewechselt. Der hatte die Zeit für einen Besuch im Buddha-Museum genutzt und sich dort spirituellen Beistand geholt. In der gemeinsamen Mittagspause wanderten alle kurz durch den Ort und stärkten sich in einem Café mit Eis oder Kuchen für die zweite Tagesetappe. Zurück in Zell besuchten wir wieder das gleiche Restaurant wie am Vorabend. Bei einem Spaziergang danach am anderen Moselufer wurde vor der Touristeninformation noch zum Tanz aufgespielt.

3. Tag, Zell – Cochem, 36 km, 2 Schleusen

Die Sportbootschleuse bei der ersten Schleuse war gesperrt und wir mussten in die Großschifffahrtsschleuse. Leider war das nächste Schiff ein Schubverband, der nur alleine in die Schleuse passte und so hatten wir fast zwei Stunden Wartezeit. Mittags gab es dann in Senheim, neben dem Jachthafen, wo wir mit unseren beiden „Jachten“ anlegen konnten, einen kleinen Imbiss in der Gastronomie des Campingplatzes.

Auch „Panzerknacker“ Jens und Ingo mussten vor dem Schleusentor warten

Auch „Panzerknacker“ Jens und Ingo mussten vor dem Schleusentor warten

Nach dem Rudern wollten wir uns noch die Reichsburg Cochem ansehen. Es brauchte einigen Versuchen bis wir mit dem Auto in die Nähe der Burg gelangen konnten. Leider war sie schon geschlossen und unsere Besichtigung endete am Tor. Abends, zurück in Zell, kehrten wir dieses Mal am anderen Ufer in die Gaststätte „Zum Alten Bahnhof“ ein.

Andrea und Bettina mit einem Burgwächter

Andrea und Bettina mit einem Burgwächter

4. Tag Cochem – Hatzenport, 24 km, 1 Schleuse

Am letzten Tag ging es über Treis-Karden, wo wir den Landdienst wechselten, nach Hatzenport. Nach zügigem Aufladen machten wir uns gleich auf den Weg Richtung Köln. Beide Boote wurden bei der KRG abgeladen und gereinigt. Das Schöckelpääd ging wieder in die Halle zu den anderen Booten des RCPs, die Füchschen wurde zum KCfW gerudert. Das Boot kann gerade rechtzeitig, um im normalem Ruderbetrieb eingesetzt werden zu können.

Bleibt noch allen Teilnehmern für Ihr Verständnis bei der Panne mit der Unterkunft zu danken und unseren Vermietern Christiane & Norbert Menten und Alfons & Mergret Müller für Ihre Gastlichkeit.

Info am Rande:

Die Bahn-Linien an der Mosel wurden im Rahmen der Kanonenbahn von Berlin nach Metz gebaut. Sie diente dem militärstrategischen Nachschub nach Westen, eine Fahrt von Berlin nach Metz dauerte damals 18 Stunden. Die Trasse folgte ab Bullay bis Trier nicht der Mosel mit Ihren vielen Kurven und so wurde noch eine zusätzliche Strecke entlang der Mosel errichtet. Damit führte die Bahn auch an Zell vorbei. Wegen der vielen Weinorte und weil es an Bord auch Wein gab von Einheimischen auch Saufbähnchen genannt. Die Strecke war 102 km lang und wurde komplett von Trier nach Bullay am 29.08.1905 in Betrieb genommen. Eine Fahrt dauerte 4 Stunden und es gab 38 Haltepunkte. Am 31.12.1962 kam das Ende, die Bahnstecke wurde eingestellt.

Neben den Erinnerungen an die Bahnlinie gibt es auch noch Relikte aus der Zeit des Bähnchens, so zum Beispiel den Bahnhof in Zell. Wir hatten die Gelegenheit einen Abend im heutigen Restaurant „Zum alten Bahnhof“ bei gutem Essen und einem guten Tropfen die alten Zeiten – und die neue Zeit – zu genießen.

Kurt Noack

Aprilwetter im März

Ein Bericht von Kurt Noack zur diesjährigen Osterwanderfahrt in und um den Nationalpark „De Weerribben-Wieden“ in den Niederlanden vom 24. bis 28. März 2016.

Gemeinschaftswanderfahrt mit dem Kölner Ruderverein von 1877.

Teilnehmer vom KCfW:
Uli, Angelika, Christa,Ulrike, Peter, Kurt, Gunda, Janine, Monika und Christoph.

Boote:
Füchschen und Liebchen

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Beginn des Ruderkurses

Der diesjährige Ruderkurs hat gestern begonnen und wieder fanden sich etwas mehr als ein Dutzend hochmotivierter Aspiranten bei uns auf dem Bootshaus ein, um unter fachkundiger Anleitung das Rudern zu erlernen. Das Wetter zeigte sich kurz vor Beginn noch von seiner nassen Seite, doch genau zu dem Zeitpunkt, als die Ruderer auf den Steg hinaustraten, hatte der Regen aufgehört und die Wolken gaben die Sonne frei. Bei trockenem Wetter und mit den Reststrahlen der Sonne lief der Ruderkurs durch eine sehr gute Organisation und unter Mithilfe der zahlreichen Helfer wie gewohnt sehr routiniert ab.

Der Westhovener Pionierhafen

KCfW.hausstrecke – Teil 2:
Der Westhovener Pionierhafen

Von Duhon – Eigenes Werk, CC BY 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=6804988

Kurz nachdem man die Rodenkirchener Brücke auf unserer Hausstrecke stromaufwärts unterquert hat, befindet sich auf der rechten Uferseite bei Rheinkilometer 682,3 eine Bucht, die wie geschaffen scheint für Angel- und Badeausflüge. Heute schon fast vergessen, befand sich hier lange Zeit ein militärisch genutzter Hafen, im 2. Weltkrieg von der Wehrmacht genutzt, später dann von den Belgiern, deren Rheinstreitkräfte nach dem Krieg bis ins Jahr 1995 in der angrenzenden Westhovener Aue (Kaserne Brasseur) stationiert waren.

Der Hafen verlandete jedoch zunehmend, sodass er seine ursprüngliche Funktion mit der Zeit einbüßte und heute nur noch Reste erhalten geblieben sind. Uferbefestigungen sucht man inzwischen jedoch vergeblich, auch alte Poller oder sonstige Spuren der früheren Nutzung sind nicht mehr zu erkennen. Die Bucht dient heute teilweise noch Kanuten für Übungen in strömungsarmem Gewässer und wir Ruderer machen uns beim Hochrudern die günstige Kehrströmung an der Mündung der Bucht zunutze.

Hinter diesem ehemaligen Hafen liegt die Westhovener Aue, heute ein Naturschutzgebiet, das bei Hochwasser auch als Retentionsfläche (Überschwemmungsreserve) dient. Auch nach dem Rückzug der belgischen Streitkräfte liegen hier noch Blindgänger und Minen aus dem 2. Weltkrieg und der Nachkriegsnutzung im Boden, weswegen das Verlassen der Wege für Spaziergänger verboten bleibt.

Etwas weiter stromaufwärts wurde durch belgische Pioniere früher auch der Bau von Pontonbrücken geübt. Die Überreste einer Rampe für Amphibienfahrzeuge im Rhein erzeugt dort noch heute eine Strömungsschwelle, die je nach Wasserstand von uns Ruderern weiträumig umfahren wird.

Die Rodenkirchener Brücke

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KCfW.hausstrecke – Teil 1:
Die Rodenkirchener Brücke

Wir beginnen unsere Serie mit dem markantesten Bauwerk auf unserer Hausstrecke, der Rodenkirchener Brücke. Etwas oberhalb unseres Bootshauses (Rheinkilometer 683,37) verbindet diese 567 m lange Hängebrücke die Kölner Stadtteile Rodenkirchen und Poll miteinander und führt als Teil des Kölner Autobahnrings die Bundeautobahn 4 (A 4) über den Rhein.

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Wandern rund um Bensberg

Ein Bericht zur Wanderung um Bensberg am 21.02.2016, geschrieben von A. Zabawa:

Am 21.02.2016 trafen sich 4 wackere „Wander“-Ruderer und zwei Hunde um eine Wanderung um Bensberg zu unternehmen. Mit von der Partie waren Kurt (Organisator der Wanderung) mit seinem Dackel Willi, Rosemarie, Ulrike mit ihrem Beagle Donna und ich selbst. Weiterlesen

34. Winterwanderfahrt des KCfW auf dem Rhein von Worms bis Köln

von Kerstin Markus

Die Motivation an der berühmten Winterwanderfahrt „zwischen den Tagen“ auf dem Rhein teilzunehmen sind bekanntlich unterschiedlich: Jahresabschluss der Ruderei unter Freunden, pure Ruderlust, Bereitschaft zur extremen Leidensfähigkeit (unkalkulierbares Wetter), Neuerkundung unbekannter Ruderreviere, das komplettieren von Kilometerzielen unterschiedlichster Höhen: Erreichen des Fahrtenabzeichens (Daniel Ehrle), weiteres Knacken der 16.000 km-Grenze (Christoph Stephan), seinen Vater auf der Vereinsliste zu überholen (Paul Hillenberg), Erreichen der absoluten Kilometergleichheit mit einer Vereinskameradin an oberster ORVO-Spitze bei den Frauen (ich). Weiterlesen