111 Jahre KCFW

Galerie

Diese Galerie enthält 30 Fotos.

Mehr als 111 Mitglieder trafen sich am 27. Oktober 2018 zu einer kleinen Feier unter Freunden auf dem Achterdeck unseres Bootshauses. Drei Teams erkundeten im Wettbewerb die letzten Geheimnisse des Bootshauses und des KCfWs aus den vergangenen 111 Jahren.    

Arbeitsabende dienstags, unser Achter

Liebe Mitglieder,

es ist wieder die Winterzeit angebrochen und damit die jeden Dienstag stattfindenden Reparaturabende. Dazu gibt es ja die Doodle-Liste zum Eintragen. Nutzt diese bitte unbedingt, damit eine Planung möglich ist. 5 bis 6 Helfer werden pro Termin benötigt.
Zunächst werden wir weiterhin an unserem Achter arbeiten, damit dieser noch in der Zeit fertig wird, in der noch Lackarbeiten aufgrund der Temperaturen möglich sind. Das Boot ist ja länger als unsere Werkstatt!

Und bitte entgegen der bisherigen Informationen: Beginn der Arbeiten an den Dienstagen ist schon ab 18.00h! Wer erst etwas später kommen kann ist natürlich trotzdem willkommen.

Viele Grüße,
Stefan.

Rekordteilnahme am Rheinmarathon 2018

Mehr als 30 Ruderer und Ruderinnen des KCfW sind in Vereinsmannschaften und in Renngemeinschaften gestartet. Darunter sogar ein Kirchboot mit allein 11 Mitgliedern.

Erneut konnte der Gesamtsieg und ein weiterer erster Platz im Dreier gewonnen werden, ferner drei zweite Platze und zahlreiche weitere sehr gute Platzierungen. Weiterlesen

Am Samstag 25.08.2018 kein regulärer Rudertermin wegen der 100-KM-KCfW-Regatta

Kurzmitteilung

Liebe Mitruderer,

am Samstag findet ja unsere diesjährige 100-KM-Regatta statt. Wie in den Vorjahren findet dann kein regulärer Ruderbetrieb statt.
Helfer, als Streckenposten oder ab ca. 15.00h am Steg, sind aber trotzdem weiterhin gesucht. Hierfür meldet Euch bitte bei Kai, der die Organisation der Regatta hat.

Der Sonntagstermin findet aber wie gewohnt statt.

Herzliche Grüße,

Stefan.

Abgespecktes Abrudern bei frostigem Ostwind

Von Kai Lüpkes

Nachdem viele Kölner Rudervereine schon Mitte der Woche ihren Abrudertermin abgesagt hatten, wollten wir noch nicht ganz die Flinte ins Korn werfen. Letztendlich hat dann aber doch wohl die Vernunft gesiegt und wir haben uns am Steg für eine verkürzte Ausfahrt vom Bootshaus entschieden. So sind also immerhin noch 15 Ruderwillige am Sonntagmorgen gegen 8:30 vom Steg zu einer stark verkürzten Etappe aufgebrochen.
Obwohl schon kurz nach Ankunft der anderen Rheinseite aufgrund von „Überhitzungsgefahr“ die ersten Schichten Kleidung abgelegt werden mussten, konnte man auf der Rücktour doch den eisigen (Gegen) Wind spüren. Und da wurde dann wirklich jedem klar, das man sich das nicht über einen Zeitraum von 3 Stunden oder auch länger hätte antun müssen.

Aber auch wenn es nur die Hausstrecke war….Monis leckere Suppe haben wir uns trotzdem schmecken lassen. Vielen lieben Dank noch mal dafür!

Noch am Bootshaus haben wir uns über eine Alternativtermin unterhalten. Daher würde ich gerne am 29.04.2018 eine Tagesfahrt anbieten. Und weil die Tage Ende April ja auch schon etwas länger sind, treffen wir uns erst um 9:00 Uhr am Steg. Eine Liste werde ich die nächsten Tage aushängen.

Gruß,
Kai

Pfingsten in Berlin

Auszug aus „Blaues Sternchen – September 2017“ des RTK Germania e.V. Köln mit freundlicher Genehmigung der Autoren.

Pfingsten in Berlin

Wie jedes Jahr ging es an den Kleinen Wannsee ins Heim der Schülerinnen.

Rund 30 Ruderer samt Familien der Germania, des Kölner Club für Wassersport sowie ehemalige Mitglieder aus Bremen waren dabei. Dieses Jahr verwehrte uns nicht der Wind die Überfahrt des Großen Wannsee zum Pfingstkonzert bei Brandenburgia, sondern der prasselnde Dauerregen. Stattdessen fuhren wir in kleiner Besetzung mit dem Auto dorthin, um unsere Freunde Uta und Hans Regenbrecht zu besuchen. Schon am Tag zuvor hatte uns der Regen übel überrascht – die Pause im Deutsch-Britischen Yachtclub  bei Fish&Chips  nutzen wir, um die pitschnassen Klamotten per Fön wieder so weit zu trocknen, dass wir nicht völlig unterkühlt nach Hause kamen…Aber das wechselhafte Wetter bescherte uns auch dieses Jahr wieder schöne Grillabende und eine Fahrt bei tollem Wetter nach Potsdam. Ein ganz besonderes Dankeschön an Christian Hillenberg, der uns diese schöne Tour seit Jahren organisiert!

Äquatorpreis des DRV 2017

von Karin Otto

Liebe Ruderinnen und Ruderer,

vom 15. bis 17. September 2017 fand in Mannheim das 52. Wanderrudertreffen des DRV statt. Am Sonntagvormittag wurde mir im Rahmen eines Festaktes im Rittersaal des Mannheimer Barockschlosses zusammen mit 14 weiteren anwesenden (von insgesamt 35) Preisträgern der Äquatorpreis des DRV für eine Gesamtruderleistung von mehr als 40.077 km verliehen. Das war ein schöner Moment und ich freue mich sehr über diese Auszeichnung.

Den Äquatorpreis möchte ich zum Anlass nehmen und Euch allen, die Ihr in den letzten 26 Jahren mit mir bei gutem und bei schlechtem Wetter, bei Gegenwind und Flaute, mit und gegen den Strom und auch auf stehendem Gewässer gerudert seid, ganz herzlich zu danken. Es gibt so viele schöne Ereignisse und Momente in meinem Ruderleben, die es ohne Euer Zutun nicht gegeben hätte. Ich denke da an Wanderfahrten auf der Donau, der Elbe, dem Rhein und der Weser, an Rudererlebnisse in Australien, Finnland, der Schweiz, Ungarn und Italien, an gemütliche Schleusenfahrten auf so manchen Kanälen und Grenzgänge wie z.B. das 24-Stunden-Rudern in Berlin.

Zunächst möchte ich meinen Dank an meine drei Rudervereine richten.
Da ist als erstes die Lübecker Frauen-Ruder-Gesellschaft von 1907 e.V. zu nennen, in der meine Ruderanfänge liegen, unter deren Flagge ich am längsten gerudert habe und der ich mich immer noch sehr verbunden fühle. Ihr seid mein Heimatverein und ich komme leider viel zu selten dazu, in Lübeck mit Euch zu rudern. Auch bedaure ich immer noch, dass ich umzugsbedingt meine Arbeit als Vorsitzende so schnell wieder abgeben musste.

Als nächstes wandert mein dankbarer Blick zum Ruder-Club „Neptun“ Darmstadt e.V.
Ihr seid seit dem Jahr 2000 meine ruderische Heimat, wo ich unter der Woche in geselligen Mannschaftsbooten zumeist montags, mittwochs und / oder freitags meine 17 km auf dem Erfeldener Altrheinarm, einem wunderschönen Ruderrevier, rudere. Es tut gut, mit Euch diese Auszeiten vom Alltag zu genießen.

Auch dem Kölner Club für Wassersport e.V. bin ich dankbar, dass er mich aufgenommen hat. In Köln rudere ich sporadisch an Wochenenden, an denen ich mich aus anderen privaten Gründen im Kölner Raum aufhalte. Durch den KCfW habe ich die Langstreckenregatten kennen und lieben gelernt. Unter Eurer Flagge habe ich mit hervorragenden Mannschaften unter anderem drei Mal in Genf bei der Tour du Lac Léman à l’Aviron im Mixt-Doppelvierer starten und sogar zwei Mal gewinnen dürfen – unvergessliche und beflügelnde Erlebnisse für mich.

Aber es gibt auch Wegbegleiter, ohne die ich die nötigen Kilometer für den Äquatorpreis nie erreicht hätte. Ich denke hierbei insbesondere an alle Fahrtenleiter, die mich immer wieder mitgenommen haben und hoffentlich auch weiterhin noch mitnehmen werden. Stellvertretend möchte ich hier namentlich Hans-Paul Haferkamp, Thomas Haarhoff, Christoph Stephan und Christoph Ehrle ganz herzlich danken.  Danke für Euren über das Maß hinausgehenden Einsatz, mit dem Ihr mir und auch anderen Ruderern und Ruderinnen immer wieder schöne Rudertouren ermöglicht.

Liebe Ruderinnen und Ruderer, Euch allen und natürlich auch meiner Familie, die meine Ruderei mitträgt und erträgt, ein ganz herzliches „DANKESCHÖN!“

Liebe Grüße

Eure Karin Otto

Bericht: Dümmer-Meilen 2017

Von Mila Boy

Jedes Jahr findet am ersten September Wochenende eine etwas entspanntere Regatta auf dem Dümmer See statt, die vom SG Diepholz ausgerichtet wird. Ziel ist es zwischen 8:30 Uhr und 18:30 Uhr so viele Runden wie möglich zu rudern, wobei man spätestens um 17:00 Uhr die letzte Runde angefangen haben muss.
Erst seit drei Jahren gibt es auch einen U19-Pokal, den der Verein mit den meisten U19-Dümmer-Meilen gewinnt. Nachdem wir letztes Jahr schon gewonnen hatten, mussten wir dieses Jahr den Pokal wieder verteidigen und endgültig nach „Hause“ bringen.
Somit ging es dann am Freitag Nachmittag in einer etwas anderen Besetzung mit John Ture Greeb, Leon Lauer, Michael Ehrle, Paul Hillenberg und Mila Boy auf den Weg nach Diepholz. Auch wenn Leon und Michi nicht mehr ganz jugendlich sind, haben wir sie in unserer Mannschaft aufgenommen.
Nach dreieinhalb Stunden Fahrt musste erstmal in der Dämmerung die „Club“ einsatzbereit gemacht werden, was bei immer schlechter werdender Sicht gar nicht so einfach war. Nach getaner Arbeit gab es endlich Abendessen und mit einer heißen Suppe im Magen ging es dann auch schon in die vom SG aufgestellten Zelte, denn am nächsten Morgen sollte der Wecker schon um 6:30 Uhr klingeln.

Der warme Frühstücksraum war nach der eiskalten Nacht im Schlafsack trotz der unmenschlichen Uhrzeit sehr willkommen, ebenso das üppige Frühstück. Nach einer kurzen Obleute-Einweisung ging es dann endlich zu den Booten und wir starteten dann um kurz nach halb neun. Direkt vor und hinter uns war die Konkurrenz aus Hemmoor, die mit vier U19- Teilnehmern in zwei Booten antraten. Bei spiegelglatten Wasser und nur leichter Bewölkung fuhren wir die ersten zwei Runden durch und gönnten uns eine etwas längere Pause in der Zeit-neutralen Zone. Danach wieder zwei Runden und Pause. Hier trafen wir die Wasserfreunde Hemmoor wieder, die jeweils bisher drei Runden hatten. Aufgrund eines Auslegerschadens konnte das eine Boot erst nach längere Reparaturzeit wieder aufs Wasser, trotzdem wollten wir in den nächsten drei Stunden noch drei Runden fahren, um dann pünktlich um 17:00 Uhr die letzte und somit achte Runde beginnen zu können. Jedoch löste sich dieser Plan in Luft auf, als nach einer halben Runde sich eine Dolle löste und wir zu dritt zum Hafen weiter fahren mussten. Nachdem wir die Dolle wieder festgezogen hatten, war unser Zeitplan nicht mehr durchführbar und somit vollendeten wir dann noch etwas entspannter bei leichtem Wind und Wolken sieben Runden.

Auch wenn eine heiße Dusche und der Geruch von Gegrilltem viel verlockender waren, musste erst das Boot wieder auf den Hänger geladen werden. Sauber und gesättigt konnten wir uns dann endlich der Siegerehrung widmen. Tatsächlich hatten wir mit unseren sieben Runden und damit 315 Vereinskilometern den Jugendpokal gewonnen! Wir haben sogar den vierten Platz in der Gesamtwertung errungen.

      

Aber auch das andere KCfW-Boot mit Christoph Ehrle, Karl Ernst Heinsberg und Werner Gast hat trotz zwei gebrochener Skulls mit acht Runden und dem zweiten Platz sehr gut abgeschnitten.

Nach der Siegerehrung wurde dann noch gebührend gefeiert und nach einer weiteren eiskalten Nacht, aber einem sehr guten Frühstück hieß es für uns dann Abschied nehmen und wieder zurück nach Köln.

Wir werden jedoch nächstes Jahr, mit dem Versprechen mehr Teilnehmer mitzubringen, wiederkommen, denn die Dümmer-Meilen sind eine lohnende Regatta nicht zuletzt wegen den sehr gastfreundlichen Ruderern vom SG Diepholz.

Wanderruderer bei den „Kölner Lichtern“

von Ottfried Milzer

Der Rhein lässt sich in seiner Vielfalt als lärmender europäischer Wasserweg und als stilles,  romantisches Flusstal wohl am besten von einem Kajak oder Ruderboot aus erleben:

Deshalb organisierte die Rudergesellschaft Lahnstein (RGL) zum ersten Mal seit langem wieder eine Rheintour von Lahnstein über Köln bis nach Düsseldorf. Mit neuen Bootsabdeckungen und elektrischen Pumpen ausgerüstet kann die RGL jetzt mit zwei Booten auch längere Strecken auf dem Rhein sicher befahren. Weiterlesen