Pfingsten in Berlin

Auszug aus „Blaues Sternchen – September 2017“ des RTK Germania e.V. Köln mit freundlicher Genehmigung der Autoren.

Pfingsten in Berlin

Wie jedes Jahr ging es an den Kleinen Wannsee ins Heim der Schülerinnen.

Rund 30 Ruderer samt Familien der Germania, des Kölner Club für Wassersport sowie ehemalige Mitglieder aus Bremen waren dabei. Dieses Jahr verwehrte uns nicht der Wind die Überfahrt des Großen Wannsee zum Pfingstkonzert bei Brandenburgia, sondern der prasselnde Dauerregen. Stattdessen fuhren wir in kleiner Besetzung mit dem Auto dorthin, um unsere Freunde Uta und Hans Regenbrecht zu besuchen. Schon am Tag zuvor hatte uns der Regen übel überrascht – die Pause im Deutsch-Britischen Yachtclub  bei Fish&Chips  nutzen wir, um die pitschnassen Klamotten per Fön wieder so weit zu trocknen, dass wir nicht völlig unterkühlt nach Hause kamen…Aber das wechselhafte Wetter bescherte uns auch dieses Jahr wieder schöne Grillabende und eine Fahrt bei tollem Wetter nach Potsdam. Ein ganz besonderes Dankeschön an Christian Hillenberg, der uns diese schöne Tour seit Jahren organisiert!

Äquatorpreis des DRV 2017

von Karin Otto

Liebe Ruderinnen und Ruderer,

vom 15. bis 17. September 2017 fand in Mannheim das 52. Wanderrudertreffen des DRV statt. Am Sonntagvormittag wurde mir im Rahmen eines Festaktes im Rittersaal des Mannheimer Barockschlosses zusammen mit 14 weiteren anwesenden (von insgesamt 35) Preisträgern der Äquatorpreis des DRV für eine Gesamtruderleistung von mehr als 40.077 km verliehen. Das war ein schöner Moment und ich freue mich sehr über diese Auszeichnung.

Den Äquatorpreis möchte ich zum Anlass nehmen und Euch allen, die Ihr in den letzten 26 Jahren mit mir bei gutem und bei schlechtem Wetter, bei Gegenwind und Flaute, mit und gegen den Strom und auch auf stehendem Gewässer gerudert seid, ganz herzlich zu danken. Es gibt so viele schöne Ereignisse und Momente in meinem Ruderleben, die es ohne Euer Zutun nicht gegeben hätte. Ich denke da an Wanderfahrten auf der Donau, der Elbe, dem Rhein und der Weser, an Rudererlebnisse in Australien, Finnland, der Schweiz, Ungarn und Italien, an gemütliche Schleusenfahrten auf so manchen Kanälen und Grenzgänge wie z.B. das 24-Stunden-Rudern in Berlin.

Zunächst möchte ich meinen Dank an meine drei Rudervereine richten.
Da ist als erstes die Lübecker Frauen-Ruder-Gesellschaft von 1907 e.V. zu nennen, in der meine Ruderanfänge liegen, unter deren Flagge ich am längsten gerudert habe und der ich mich immer noch sehr verbunden fühle. Ihr seid mein Heimatverein und ich komme leider viel zu selten dazu, in Lübeck mit Euch zu rudern. Auch bedaure ich immer noch, dass ich umzugsbedingt meine Arbeit als Vorsitzende so schnell wieder abgeben musste.

Als nächstes wandert mein dankbarer Blick zum Ruder-Club „Neptun“ Darmstadt e.V.
Ihr seid seit dem Jahr 2000 meine ruderische Heimat, wo ich unter der Woche in geselligen Mannschaftsbooten zumeist montags, mittwochs und / oder freitags meine 17 km auf dem Erfeldener Altrheinarm, einem wunderschönen Ruderrevier, rudere. Es tut gut, mit Euch diese Auszeiten vom Alltag zu genießen.

Auch dem Kölner Club für Wassersport e.V. bin ich dankbar, dass er mich aufgenommen hat. In Köln rudere ich sporadisch an Wochenenden, an denen ich mich aus anderen privaten Gründen im Kölner Raum aufhalte. Durch den KCfW habe ich die Langstreckenregatten kennen und lieben gelernt. Unter Eurer Flagge habe ich mit hervorragenden Mannschaften unter anderem drei Mal in Genf bei der Tour du Lac Léman à l’Aviron im Mixt-Doppelvierer starten und sogar zwei Mal gewinnen dürfen – unvergessliche und beflügelnde Erlebnisse für mich.

Aber es gibt auch Wegbegleiter, ohne die ich die nötigen Kilometer für den Äquatorpreis nie erreicht hätte. Ich denke hierbei insbesondere an alle Fahrtenleiter, die mich immer wieder mitgenommen haben und hoffentlich auch weiterhin noch mitnehmen werden. Stellvertretend möchte ich hier namentlich Hans-Paul Haferkamp, Thomas Haarhoff, Christoph Stephan und Christoph Ehrle ganz herzlich danken.  Danke für Euren über das Maß hinausgehenden Einsatz, mit dem Ihr mir und auch anderen Ruderern und Ruderinnen immer wieder schöne Rudertouren ermöglicht.

Liebe Ruderinnen und Ruderer, Euch allen und natürlich auch meiner Familie, die meine Ruderei mitträgt und erträgt, ein ganz herzliches „DANKESCHÖN!“

Liebe Grüße

Eure Karin Otto

Bericht: Dümmer-Meilen 2017

Von Mila Boy

Jedes Jahr findet am ersten September Wochenende eine etwas entspanntere Regatta auf dem Dümmer See statt, die vom SG Diepholz ausgerichtet wird. Ziel ist es zwischen 8:30 Uhr und 18:30 Uhr so viele Runden wie möglich zu rudern, wobei man spätestens um 17:00 Uhr die letzte Runde angefangen haben muss.
Erst seit drei Jahren gibt es auch einen U19-Pokal, den der Verein mit den meisten U19-Dümmer-Meilen gewinnt. Nachdem wir letztes Jahr schon gewonnen hatten, mussten wir dieses Jahr den Pokal wieder verteidigen und endgültig nach „Hause“ bringen.
Somit ging es dann am Freitag Nachmittag in einer etwas anderen Besetzung mit John Ture Greeb, Leon Lauer, Michael Ehrle, Paul Hillenberg und Mila Boy auf den Weg nach Diepholz. Auch wenn Leon und Michi nicht mehr ganz jugendlich sind, haben wir sie in unserer Mannschaft aufgenommen.
Nach dreieinhalb Stunden Fahrt musste erstmal in der Dämmerung die „Club“ einsatzbereit gemacht werden, was bei immer schlechter werdender Sicht gar nicht so einfach war. Nach getaner Arbeit gab es endlich Abendessen und mit einer heißen Suppe im Magen ging es dann auch schon in die vom SG aufgestellten Zelte, denn am nächsten Morgen sollte der Wecker schon um 6:30 Uhr klingeln.

Der warme Frühstücksraum war nach der eiskalten Nacht im Schlafsack trotz der unmenschlichen Uhrzeit sehr willkommen, ebenso das üppige Frühstück. Nach einer kurzen Obleute-Einweisung ging es dann endlich zu den Booten und wir starteten dann um kurz nach halb neun. Direkt vor und hinter uns war die Konkurrenz aus Hemmoor, die mit vier U19- Teilnehmern in zwei Booten antraten. Bei spiegelglatten Wasser und nur leichter Bewölkung fuhren wir die ersten zwei Runden durch und gönnten uns eine etwas längere Pause in der Zeit-neutralen Zone. Danach wieder zwei Runden und Pause. Hier trafen wir die Wasserfreunde Hemmoor wieder, die jeweils bisher drei Runden hatten. Aufgrund eines Auslegerschadens konnte das eine Boot erst nach längere Reparaturzeit wieder aufs Wasser, trotzdem wollten wir in den nächsten drei Stunden noch drei Runden fahren, um dann pünktlich um 17:00 Uhr die letzte und somit achte Runde beginnen zu können. Jedoch löste sich dieser Plan in Luft auf, als nach einer halben Runde sich eine Dolle löste und wir zu dritt zum Hafen weiter fahren mussten. Nachdem wir die Dolle wieder festgezogen hatten, war unser Zeitplan nicht mehr durchführbar und somit vollendeten wir dann noch etwas entspannter bei leichtem Wind und Wolken sieben Runden.

Auch wenn eine heiße Dusche und der Geruch von Gegrilltem viel verlockender waren, musste erst das Boot wieder auf den Hänger geladen werden. Sauber und gesättigt konnten wir uns dann endlich der Siegerehrung widmen. Tatsächlich hatten wir mit unseren sieben Runden und damit 315 Vereinskilometern den Jugendpokal gewonnen! Wir haben sogar den vierten Platz in der Gesamtwertung errungen.

      

Aber auch das andere KCfW-Boot mit Christoph Ehrle, Karl Ernst Heinsberg und Werner Gast hat trotz zwei gebrochener Skulls mit acht Runden und dem zweiten Platz sehr gut abgeschnitten.

Nach der Siegerehrung wurde dann noch gebührend gefeiert und nach einer weiteren eiskalten Nacht, aber einem sehr guten Frühstück hieß es für uns dann Abschied nehmen und wieder zurück nach Köln.

Wir werden jedoch nächstes Jahr, mit dem Versprechen mehr Teilnehmer mitzubringen, wiederkommen, denn die Dümmer-Meilen sind eine lohnende Regatta nicht zuletzt wegen den sehr gastfreundlichen Ruderern vom SG Diepholz.

Wanderruderer bei den „Kölner Lichtern“

von Ottfried Milzer

Der Rhein lässt sich in seiner Vielfalt als lärmender europäischer Wasserweg und als stilles,  romantisches Flusstal wohl am besten von einem Kajak oder Ruderboot aus erleben:

Deshalb organisierte die Rudergesellschaft Lahnstein (RGL) zum ersten Mal seit langem wieder eine Rheintour von Lahnstein über Köln bis nach Düsseldorf. Mit neuen Bootsabdeckungen und elektrischen Pumpen ausgerüstet kann die RGL jetzt mit zwei Booten auch längere Strecken auf dem Rhein sicher befahren. Weiterlesen

Sommerfest 2017

Am Samstag, den 15.07.2017 haben wir unser Sommerfest auf dem Achterdeck des Marienburger Bootshauses gefeiert.

Es gab einiges zu sehen und den Anfang machte um 16:00 Uhr das Rennen der Köln-Vierer. Die Mannschaft mit Paul Hillenberg, Kristin Switala, Karen Oßwald, Kai Lüpkes und Christoph Schäfer erreichte den dritten Platz im Gesamtfeld.

Eine Wanderrudergruppe mit unserem Mitglied Ottfried Milzer kam uns mit zwei Ruderbooten und durstigen Ruderern besuchen, welche sich über ein kühles Kölsch zur Begrüßung freuten. Den Bericht zu deren Wanderfahrt findet Ihr hier.

Mit 65 angemeldeten Sommerfest-Teilnehmern war das Achterdeck gut besucht, aber jeder fand sein Plätzchen. Unser Buffetboot war reichlich gefüllt mit allerlei Köstlichkeiten, die von den Gästen für unser Mitbringbuffet beigesteuert wurden.

Allen Sommerfest-Teilnehmer vielen Dank für Euer zahlreiches Erscheinen und die tatkräftige Mithilfe bei unserem diesjährigen Sommerfest. Dank vor allem an alle für das perfekte und geräuschlose Aufräumen nach der Party.

 

45. Rheinmarathon

von Leon Lauer

Am Samstag dem 1. Oktober 2016 war es wieder so weit.  Bei bestem Wetter nahmen drei Boote vom KCfW erfolgreich  am 45. Rheinmarathon teil.

Als erstes KCfW-Boot startete die Jugendmannschaft (Mila Boy, Mathilda Rosch, Paul Hillenberg und John Ture Greeb, gesteuert von Niklas Möller) die in ihre Klasse erfolgreich den 1. Platz  mit einer Zeit von 2:33h gewannen.JuniorenDas nächste Boot das startete war ein Mixed 4x+ (Elke Müssigmann, Boryana Borisova, Christian Hillenberg und Christof Boy, gesteuert von Stefan Kroh), die die 42,8 Kilometer in einer Zeit von 2:42h absolvierten.
dsc_3493Als drittes und letztes startete vom KCfW noch ein Männer 4x+ (Kai Lüpkes, Jakob Dürr, Christoph Schäfer und Leon Lauer, gesteuert von Angelika Schüler) die in ihrer Klasse den 2. Platz mit einer Zeit von 2:19 belegten.
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Entlang des Saufbähnchen

Ein Bericht von Fahrtenleiter Kurt Noack zur KCfW-Pfingstwanderfahrt 2016 auf der Mosel.

Strecke: 128 km von Trittenheim nach Hatzenport

Teilnehmer: Andrea, Ingo, Miro, Kristin, Bettina, Rolf, Jens und Kurt (FL)

Boote: Füchschen vom KCfW, Schöckelpääd vom RCP

Nach der Saar-Mosel-Tour 2015 ging es dieses Jahr weiter Mosel abwärts, von Trittenheim nach Hatzenport. Die Fahrt war schnell belegt. Da eine Ruderkameradin aus gesundheitlichen Gründen kurzfristig nicht mitfahren konnte, stellte sich den sieben Ruderinnen und Ruderern und dem jungen Steuermann Miro (7 Jahre) die Frage, welche Boote mit sollten. Die Huddel war leider defekt, so blieben nur die Füchschen und als Zweier das Schöckelpääd vom RCP. Trotz des Hin und Her mit dem Verladen in zwei verschiedenen Bootshäusern waren wir zügig fertig und die gemeinsame Fahrt im geliehenen Bus konnte am Samstagmorgen auf allgemeinen Wunsch um 8 Uhr losgehen.

  1. Tag, Trittenheim – Bernkastel-Kues, 28 km, 1 Schleuse

Am Steg in Trittenheim trafen wir zwei Vierer aus Neuwied und unterwegs begegneten wir noch einem Kirchboot aus Neuss. Eine Gruppe aus dem „kleinem Dorf nördlich von Köln“ musste auch auf Tour gewesen sein, da wir mehrmals den Hänger trafen.

Von Trittenheim ging es über Brauneberg, wo der Landdienst wechselte, nach Bernkastel-Kues. Am Ruderclub legten wir die Boote ab und wir fuhren nach Zell, um zuerst den Hänger am Ruderclub abzustellen und dann weiter zur Ferienwohnung für drei zu fahren. Leider war die direkte Zufahrt gesperrt und alle Straßen, die wir ausprobierten, waren für den Bus zu eng. Zu Fuß war das Quartier jedoch erreichbar.

Hat alle(s) im Blick: Steuermann Miro

Hat alle(s) im Blick: Steuermann Miro

Die restlichen fünf Teilnehmer sollten in einer Pension am Ortsrand von Zell unterkommen. Wegen Kommunikationsproblemen war jedoch nur ein Zimmer frei und wir mussten uns kurzfristig, Pfingstsamstag, 19 Uhr, nach einer Alternative umsehen. Die Vermieter der Ferienwohnung gaben uns dann den Tipp, es doch mal bei Ihnen gegenüber zu versuchen. Und wir hatten Glück: Die Familie hatte ihre Ferienwohnung noch frei und war bereit uns aufzunehmen. Die spontane Unterkunft war von Vorteil: wir waren alle zusammen und konnten uns morgens selbst versorgen, sie war näher an der Stadt und zudem preiswerter. Rolf bot sich abends noch an, Frühstück einzukaufen und lernte so die Supermärkte um Zell kennen. Während die anderen auf der Zell gegenüberliegenden Seite ein gemütliches Restaurant für den Abend auskundschafteten.

2. Tag, Bernkastel-Kues – Zell, 40 km, 2 Schleusen

Nach einem gemütlichen und üppigen Frühstück in der Ferienwohnung ging es mit dem Bus wieder nach Bernkastel-Kues und weiter moselabwärts.

Mosel abwärts mit Füchsen und Schöckelpääd

Mosel abwärts mit Füchsen und Schöckelpääd

In Traben-Trarbach wurde der Landdienst gewechselt. Der hatte die Zeit für einen Besuch im Buddha-Museum genutzt und sich dort spirituellen Beistand geholt. In der gemeinsamen Mittagspause wanderten alle kurz durch den Ort und stärkten sich in einem Café mit Eis oder Kuchen für die zweite Tagesetappe. Zurück in Zell besuchten wir wieder das gleiche Restaurant wie am Vorabend. Bei einem Spaziergang danach am anderen Moselufer wurde vor der Touristeninformation noch zum Tanz aufgespielt.

3. Tag, Zell – Cochem, 36 km, 2 Schleusen

Die Sportbootschleuse bei der ersten Schleuse war gesperrt und wir mussten in die Großschifffahrtsschleuse. Leider war das nächste Schiff ein Schubverband, der nur alleine in die Schleuse passte und so hatten wir fast zwei Stunden Wartezeit. Mittags gab es dann in Senheim, neben dem Jachthafen, wo wir mit unseren beiden „Jachten“ anlegen konnten, einen kleinen Imbiss in der Gastronomie des Campingplatzes.

Auch „Panzerknacker“ Jens und Ingo mussten vor dem Schleusentor warten

Auch „Panzerknacker“ Jens und Ingo mussten vor dem Schleusentor warten

Nach dem Rudern wollten wir uns noch die Reichsburg Cochem ansehen. Es brauchte einigen Versuchen bis wir mit dem Auto in die Nähe der Burg gelangen konnten. Leider war sie schon geschlossen und unsere Besichtigung endete am Tor. Abends, zurück in Zell, kehrten wir dieses Mal am anderen Ufer in die Gaststätte „Zum Alten Bahnhof“ ein.

Andrea und Bettina mit einem Burgwächter

Andrea und Bettina mit einem Burgwächter

4. Tag Cochem – Hatzenport, 24 km, 1 Schleuse

Am letzten Tag ging es über Treis-Karden, wo wir den Landdienst wechselten, nach Hatzenport. Nach zügigem Aufladen machten wir uns gleich auf den Weg Richtung Köln. Beide Boote wurden bei der KRG abgeladen und gereinigt. Das Schöckelpääd ging wieder in die Halle zu den anderen Booten des RCPs, die Füchschen wurde zum KCfW gerudert. Das Boot kann gerade rechtzeitig, um im normalem Ruderbetrieb eingesetzt werden zu können.

Bleibt noch allen Teilnehmern für Ihr Verständnis bei der Panne mit der Unterkunft zu danken und unseren Vermietern Christiane & Norbert Menten und Alfons & Mergret Müller für Ihre Gastlichkeit.

Info am Rande:

Die Bahn-Linien an der Mosel wurden im Rahmen der Kanonenbahn von Berlin nach Metz gebaut. Sie diente dem militärstrategischen Nachschub nach Westen, eine Fahrt von Berlin nach Metz dauerte damals 18 Stunden. Die Trasse folgte ab Bullay bis Trier nicht der Mosel mit Ihren vielen Kurven und so wurde noch eine zusätzliche Strecke entlang der Mosel errichtet. Damit führte die Bahn auch an Zell vorbei. Wegen der vielen Weinorte und weil es an Bord auch Wein gab von Einheimischen auch Saufbähnchen genannt. Die Strecke war 102 km lang und wurde komplett von Trier nach Bullay am 29.08.1905 in Betrieb genommen. Eine Fahrt dauerte 4 Stunden und es gab 38 Haltepunkte. Am 31.12.1962 kam das Ende, die Bahnstecke wurde eingestellt.

Neben den Erinnerungen an die Bahnlinie gibt es auch noch Relikte aus der Zeit des Bähnchens, so zum Beispiel den Bahnhof in Zell. Wir hatten die Gelegenheit einen Abend im heutigen Restaurant „Zum alten Bahnhof“ bei gutem Essen und einem guten Tropfen die alten Zeiten – und die neue Zeit – zu genießen.

Kurt Noack

Aprilwetter im März

Ein Bericht von Kurt Noack zur diesjährigen Osterwanderfahrt in und um den Nationalpark „De Weerribben-Wieden“ in den Niederlanden vom 24. bis 28. März 2016.

Gemeinschaftswanderfahrt mit dem Kölner Ruderverein von 1877.

Teilnehmer vom KCfW:
Uli, Angelika, Christa,Ulrike, Peter, Kurt, Gunda, Janine, Monika und Christoph.

Boote:
Füchschen und Liebchen

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Beginn des Ruderkurses

Der diesjährige Ruderkurs hat gestern begonnen und wieder fanden sich etwas mehr als ein Dutzend hochmotivierter Aspiranten bei uns auf dem Bootshaus ein, um unter fachkundiger Anleitung das Rudern zu erlernen. Das Wetter zeigte sich kurz vor Beginn noch von seiner nassen Seite, doch genau zu dem Zeitpunkt, als die Ruderer auf den Steg hinaustraten, hatte der Regen aufgehört und die Wolken gaben die Sonne frei. Bei trockenem Wetter und mit den Reststrahlen der Sonne lief der Ruderkurs durch eine sehr gute Organisation und unter Mithilfe der zahlreichen Helfer wie gewohnt sehr routiniert ab.